18.12.2013

Glückszutat zwei: Der Körper


Unser Gemütszustand ist eng verflochten mit unserem Körper, vermittelt uns Adam Jackson in seinem zweiten Geheimnis des Glücks. Hier trifft unser junger Protagonist, er ist übrigens dreiunddreißig Jahre alt, auf einen Fitnesstrainer. Dieser übte früher einmal einen Beruf aus, für den er lange studiert hatte. Nun widmet er sich der Bewegung. Hier lernt der junge Mann, dass regelmäßiges körperliches, aerobisches Training (Schwimmen, Walking, Radfahren, Tanzen) positive Gefühle hervorruft. 30 Minuten seien dafür notwendig. Auch eine aufrechte Körperhaltung sorge für gute Laune. Ich erinnere: Hier auf simplify.de gibt es den Beitrag „Körperhaltung à la simplify. Wie Sie sich schon nach 5 Sekunden besser fühlen“. Natürlich darf es auch an Tageslicht und gesunden, natürlichen Nahrungsmitteln nicht fehlen. Über die Positiv-Killer Nikotin, Alkohol und Zucker müssen wir erst gar nicht sprechen, denke ich ...

Besonders interessant an dem Kapitel finde ich jedoch den „Anker“. Dahinter verbirgt sich ein bewusstes Verankern positiver Gefühle mit z. B. einer Bewegung oder einem körperlichen Ausdruck. Als Beispiel nennt der Fitnesstrainer Sportler, die mit geballter Faust „Ja“ rufen und sich damit noch mehr motivieren.

In einem Seminar gab es einmal eine ähnliche Übung dazu: Wir sollten uns den „idealen Tag“ im Geiste vorstellen. Nachdem das jeder Teilnehmer gemacht hatte – dem einen fiel es leichter als dem anderen – sollten wir dieses Wohlgefühl des idealen Tages mit einer Geste verbinden. Es blieb jedem freigestellt, welche Geste er wählte. Die Idee war ganz einfach, sich das wohlige Gefühl, das der ideale Tag in uns auslöst, jederzeit wieder mithilfe dieser Geste abrufen zu können.

Wenn wir darüber nachdenken, finden wir sicherlich auch Anker, die uns keinesfalls gut tun. Nehmen wir das Beispiel Süßigkeiten: Die Tafel Schokolade ist verknüpft mit einem schönen Erlebnis aus der Kindheit. Jedesmal, wenn wir eine Tafel essen, schenken wir uns dieses Gefühl. Eine Freundin berichtete einmal, sie habe mit dem Rauchen angefangen, als sie in einer persönlichen Krise steckte. Immer, wenn es ihr schlecht ging, rauchte sie. Da ihr das Qualmen nie besonders gut bekam, konnte sie leicht wieder damit aufhören, als ihre Krise überstanden war. Doch irgendwann begann sie wieder mit dem Rauchen – in einer Phase, in der es ihr richtig gut ging! Davon wieder loszukommen, sei ihr sehr schwer gefallen, erzählte sie mir. Das Rauchen war mit einem positiven Lebensgefühl verknüpft!

Wenn das Verankern also bei Handlungen funktioniert, die uns offensichtlich nicht gut tun. Dann muss es doch mindestens genauso gut mit Ankern klappen, die unbedenklich sind!? Sich zum Beispiel an der Nase zu reiben oder mit den Fußzehen zu wippen. Ich denke mal darüber nach ...


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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