03.12.2013

Hängeregistratur, ich nehme dich!


Als ich am Wochenende meinen Schreibtisch und diverse Unterlagen ordnete, traf ich einen Entschluss: Ich steige um auf Hängeregistratur! Mit einer kleinen verschließbaren Mobil-Box hatte ich schon einmal erste Erfahrungen gesammelt. Die waren nicht so gut. Dort landeten Unterlagen, die ich nie wieder benötigte oder anschaute. Demnach blieb die Kiste nach dem ersten Einsortieren für etwa 11 Monate geschlossen ... und wurde mal als Ablagefläche genutzt oder stiefmütterlich ins Regal verbannt.  

Nun will ich einen erneuten Versuch starten, indem ich die Hängemappen mit Unterlagen fülle, die ich tatsächlich immer wieder benötige oder zumindest noch einmal in die Hand nehmen muss, um sie zu bearbeiten, z. B. Überweisungen, Quittungen, Versicherungsinfos und so weiter. Vorübergehend habe ich die alte Box neu belebt. Zunächst landete der ganze Inhalt nach ultrakurzer Durchsicht im Papiermüll. Dann beschriftete ich die Mappen neu und stellte die Box auf den Boden.  

Wir wissen ja: Was einsam auf dem Boden steht, tut niemals wirklich gut. Mit ihrem Verschluss und unten am Boden stehend ist die Box keinesfalls benutzerfreundlich. In meiner Vorstellung träumte ich von einem Möbelstück, das die Hängemappen dankbar aufnimmt, sie in Arbeitshöhe leicht zugänglich macht und auch ein bisschen mehr Platz für Ordnung bietet. Also gab ich in der Internet-Suchmaschine „Hängeregistratur Schrank“ ein und schaute mir die Verkaufsangebote bzw. Bilder dazu an. Mein Traum war schnell zu Ende geträumt! Hängeregistraturschränke mögen zwar praktisch sein, aber nicht schön. Sie erinnern mich an „Verwaltung“ und passen unmöglich zu meiner bisherigen Büroeinrichtung! Eine Weile beschäftigte ich mich noch mit dem Gedanken, ein „Einzelstück“ in meine Bürowelt zu integrieren. Dann kam die Idee, einen bestehenden Schrank selbst umzubauen. Dann landete ich wieder beim Einzelstück. Und schließlich beim Akten- und Büroorganisator Mappei.  

Bei Mappei klickte ich mich zu den Möbeln durch und fand heraus, dass es z. B. Auszüge gibt, die ich in vorhandene Schränke einbauen kann. Sie nehmen bis zu 3 Ordnungsboxen mit Mappen auf. Während ich mir überlegte, in welchen Schrank ich diese Auszüge einbauen könnte, kam mir mein neuer Schubladenschrank in den Sinn. Ich griff zum Zollstock, nahm Maß an der größten Schublade und fand heraus, dass zwei Boxen prima hineinpassen würden. Das soll mir fürs Erste reichen! Ich arbeite also erst einmal mit der Minimalversion: 2 Boxen plus Ordnungsmappen. Das ist kostengünstig und einrichtungskompatibel!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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