16.05.2012

Heile, heile Gänschen ...


Gestern ging ich an einem Auto vorbei, in das gerade jemand seine Umzugskisten einlud. Darunter war auch eine durchsichtige Kunststoffkiste voller Medikamente. Ich vermute mal, es war die Hausapotheke, und ich stellte fest: So ähnlich sieht meine auch aus. Daneben gibt es einen Verbandskasten, den ich hin und wieder nutze, z. B. wenn meine Tochter oder ihr Teddy eine „schlimme“ Verletzung haben und dringend einen Verband benötigen ... Oder wenn ich ein Pflaster brauche, auf dem weder die Biene Maja noch Wickie oder Winnie Pooh abgebildet sind.

Die „Apotheken Umschau“ hat gerade die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage herausgegeben, wer was in seiner Hausapotheke hat. Überrascht hat mich, dass ein Viertel der Deutschen ohne Hausapotheke auskommt! Bei den rund 75 Prozent, die eine entsprechende Kiste oder einen Schrank haben, finden sich darin in erster Linie:

  • Pflaster (91,6 %),
  • Medikamente (90,5 %),
  • Fieberthermometer (83,1 %)
  • Verbandsmaterial (82,2 %)

Weiterhin liegen

  • Wund- oder Heilsalben (76,7 %),
  • Salben gegen Prellungen und Verstauchungen (62,8 %)
  • Mittel gegen Insektenstiche und Sonnenbrand (60,6 %)
  • ein Wunddesinfektionsmittel (55,0 %)
  • Einmalhandschuhe und Kühlkompressen (36,7 und 34,6 %)
  • eine Zeckenzange (26,1 %) und
  • eine Erste-Hilfe-Anleitung (13,7 %)

bereit.

Keine Überraschung: Hausapotheken-Besitzer mit Kindern bis 15 Jahre im Haushalt sind viel häufiger mit passenden Mitteln und Werkzeugen auf Insektenstiche und Sonnenbrand (71,3 %), infizierte Wunden (61,5 %) sowie Zecken (36,7 %) vorbereitet.

Das deckt sich dann auch mit meinen Beobachtungen: Ein Fieberthermometer ist meist im Haus, auch wenn sonst nichts da ist. Und auf die Zeckenkarte würde ich nicht mehr verzichten wollen. Die Erste-Hilfe-Anleitung steht als Büchlein zwar nur im Regal, aber es ist gut eine zu haben! Ich zeige auch jedem Babysitter, wo sie steht – für den Notfall!

Bei einer Wohnungsauflösung fand ich vor einiger Zeit einen Jahreskalender aus den 1960er-Jahren. Darin stehen neben Postgebühren und Jagdzeiten für Wild auch drei Seiten über „Erste Hilfe in jeder Lage“. In Zeiten des Internets mag es altmodisch klingen, die wichtigsten Tipps griffbereit im Regal oder in der Hausapotheke zu haben. Doch wenn es schnell gehen muss, sind diese leichter zugänglich als alles Wissen im World Wide Web bei ausgeschaltetem Computer!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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