04.02.2015

Homeoffice vs. Firmenoffice


Aufgabe erledigt? Dann heißt es bei mir erst mal Päuschen machen. So geschehen gestern. Unter Pause verstehe ich in diesem Fall: Mal schauen, was bei Facebook so los ist. Prompt blieb ich bei einem Beitrag hängen, der sich übers effektive Arbeiten für Leute wie mich ausließ. „Wie mich“ heißt: Menschen, die von zu Hause aus arbeiten, ob angestellt oder nicht.

Ihr werdet euch kaum wundern, dass mich sehr schnell wiedererkannte in dem Beitrag ... Denn zu Hause sind die Ablenker sehr zahlreich – von der Hausarbeit über Facebook, den E-Mailer bis hin zum Schwätzchen mit der Nachbarin. Doch inzwischen fahre ich ganz gut damit. Ich betrachte einfach jede Ablenkung als wichtig für meine Arbeit, und das ist sie schließlich wirklich, wie man hier schwarz auf weiß lesen kann! Ich Glückspilz!

Interessanterweise durfte ich vor kurzem Erfahrungen in die andere Richtung sammeln: Ich ging halb- und ganztags außer Haus arbeiten. Eine Firma hatte mich engagiert, weil es projektbedingt viel zu tun gab. Nach meinem ersten halben Tag dort fühlte ich mich enthusiastisch. Welche Effektivität! Ich saß nicht alleine im Büro, sondern mit drei netten Frauen. Um mich herum wuselte es, und ich schaffte konzentriert auf meiner geistigen Insel auf mein Tagesziel hin. Toll!

Diese positive Stimmung hielt auch am nächsten Tag an. Erst danach spitzte sich die Lage zu. Ich blieb irgendwann den ganzen Arbeitstag dort. Am Abend kümmerte ich mich noch um den Blog. Dazwischen gönnte ich mir Mini-Zeitfenster zum Essen. Und sonst rackerte ich vor mich hin. Während ich zu Hause immer mal aufstehe und mir die Beine vertrete oder mich und meine Augen auf etwas anderes als den Bildschirm fokussiere, wusste ich außer Haus in einer fremden Firma nicht so recht, wie meine Pausen aussehen sollten und durften!? Das Ende vom Lied: Ich war am letzten Tag völlig erschöpft und froh, bald wieder meine geliebten Ablenker zu haben und mit ihnen jonglieren zu können!

Übrigens: Um den Punkt Effektivität kümmere ich mich ohnehin bereits seit einiger Zeit. Nach bald 10 Jahren Selbstständigkeit im Homeoffice habe ich endlich erkannt, wie ich mich am besten organisiere – Zeitnot sei dank!


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Ganz einfach Dunja

Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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