12.05.2011

Hoppla, das muss ich ja auch noch bezahlen! - Woche 2


Den Donnerstag habe ich zu meinem Finanztag erkoren. Deshalb erfahren Sie hier auch jede Woche, wie es mir mit meinem neuen Geldmanagement so ergeht.

Heute will ich Ihnen erstmal in Kürze erläutern, was ich mit meinem monatlichen Einkommen gemacht habe: Ich habe es auf die verschiedenen „Dimensionen“ verteilt. Abgeschaut habe ich mir das bei Hedwig Kellner und ihrem Buch „Die Kunst, mit meinem Geld auszukommen.“ Sie behauptet: Selbst mit wenig Geld kann man souverän umgehen und damit an Lebenssouveränität gewinnen.

Und so funktioniert’s: Mein monatliches Einkommen abzüglich der Fixkosten für Miete, Versicherungen, GEZ u. ä. ergibt mein Budget, das ich für die „5 Dimensionen des Geldmanagements“ (Kellner visualisiert das als 5-zackigen Stern) zur Verfügung habe:

1. Schulden

2. Lebensunterhalt

3. Sparen

4. Ziele

5. Luxus

Ich habe viel darüber nachgedacht und Budgets verschoben, bis ich meine „5 Dimensionen“ halbwegs realistisch eingeteilt habe. Nun gilt es damit zu leben, um herauszufinden, an welchen Stellschrauben ich womöglich noch drehen muss.

Gestern erlebte ich sie dann, die Realität: Meiner Babysitterin hatte ich den Lohn für den Abend ausgehändigt. Dank der neuen „Ich zahle jetzt alles in bar“-Mentalität hatte ich diesmal gleicht das Geld parat (sonst reichte ich es immer nach, weil ich erst etwas abheben musste). Und was sagt sie da zu mir? „Ich kriege auch noch das Geld vom letzten Mal von dir.“ Mist! Peinlich! Vergessen, nicht im Budget, woher nehmen? Zum Glück war ich in meiner ersten Woche beim Lebensmitteleinkauf so sparsam gewesen, dass ich noch genau diesen Betrag im Geldbeutel hatte.

Das bringt mich durcheinander. Außerdem habe ich mit der Babysitterin noch zwei Sondertermine für diesen Monat vereinbart, die in meinem 5-Dimensionen-Stern leider nirgends auftauchen. Ich habe noch Hoffnung: Vielleicht kann ich beim Tanken einsparen! Ich fahre erstens mehr Fahrrad und tanke zweitens bewusst montags, wenn die Tanke hier für zwei Stunden ihre Preise drastisch nach unten setzt.

Vorher, als ich noch mit EC-Karte tanken ging, lief das montags immer so ab: „Ah, hier stehen wieder die Autos Schlange, die Preise sind also unten. Schade, ich habe meinen Geldbeutel nicht dabei. Wirklich blöd, denn der Tank ist fast leer. Das hätte gut gepasst.“ Getankt habe ich dann mittwochs, zum Höchstpreis. Jetzt ist das anders: Ich habe ein bestimmtes Tank-Budget. Und das will ich nicht überschreiten (mittlerweile nicht einmal mehr ausschöpfen). Am Montag habe ich günstig getankt!

Und wie lief es sonst so mit dem Bargeld? Wunderbar! Es ist ein schönes Gefühl, im Supermarkt in bar zu bezahlen. Ich fühle mich als Herrin meines Geldes. Wer hätte das gedacht ...!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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