21.07.2011

Ich erbe, also kauf ich - Woche 12


Auf diesen Tag warte ich schon lange! Endlich kann ich von meinem Lieblingskapitel aus Hedwig Kellners Buch „Die Kunst mit meinem Geld auszukommen“ berichten. Bisher kam mir immer irgendein anderes Thema dazwischen. Vorab noch kurz einen Zwischenstand zu meinem persönlichen Geld-Befinden: Trotz des 100-€-Fundes habe ich wegen vieler Fahrten und höchster Sprit-Preise ein riesiges Loch in meinem Tank-Budget. Und der Juli ist noch nicht vorbei! Mindestens drei längere Fahrten sind noch geplant ... Der Fahrrad-Ausgleich funktioniert zurzeit auch nicht. Mangels Zeit und guten Wetters flitze ich schnell überall mit dem Auto hin.

Womit ich nun überleite zu meinem Lieblingskapitel mit der schönen Überschrift: „Reiche Tanten können lange leben.“ Ich kenne eine solche Tante. Mit 60 Witwe, mit 75 dank der guten Rente des Mannes ein stattliches Vermögen angespart, keine Kinder. Nach eigener Aussage will sie nicht mehr lange leben. Und die Erben warten und warten und warten. Sie rechnen mit dem Geld, das sie zu vererben hat. Heimlich, still und nun schon lange. Dann ihre Tante lebt noch, mittlerweile im 95. Jahr und in einem Pflegeheim, das Monat für Monat das Erbe schmälert.

Was lernen wir daraus? Kalkuliere nie Geld mit ein, das du noch gar nicht besitzt. Das passiert ja manchmal, ich habe das auch schon erlebt: Eine Familie will ein Haus kaufen, das etwas über ihrem Budget liegt. Den fehlenden Betrag hoffen sie aus einer Erbschaft zu bekommen, denn „der Onkel wird bald sterben“. Aber noch lebt er. Was, wenn sie die Immobilie bekommen hätten, aber das irgendwann geerbte Haus des Onkels sich als mit Altlasten verseuchte Ruine entpuppt hätte?

Zugegeben, die Geschichte ist zu schräg um wahr zu sein. Aber schon der, der zur Finanzierung seines Autos fest mit dem Urlaubsgeld rechnet, das der Arbeitgeber auf einmal streicht, sieht alt aus.

Kellners Tipps zu diesem Kapitel:

  • Wer neue Investitionen plant, sollte nur mit dem Geld rechnen, das er tatsächlich besitzt.
  • Wer richtig viel Geld anpackt und sich langfristig bindet, sollte ein Plan B in der Tasche haben, z. B. für den Fall des Jobverlusts.

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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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