25.10.2016

"Ich hab da mal was selbst gemacht"


Kennt ihr noch die Sendung „Hobbythek“ mit Jean Pütz, die eine Menge Ideen und Vorschläge zum Selbermachen lieferte? Rund 30 Jahre lang lief das Format in den dritten Programmen des Fernsehens. Besonders „in“ waren die Do-it-yourself-Anleitungen für Waschmittel oder Körperpflege-Produkte. In den Innenstädten öffneten Läden, in denen Verbraucher die entsprechenden Rohstoffe dafür kaufen konnten.

Einen solchen Laden entdeckte ich im Jahr 2000 in Karlsruhe, als ich wegen meines ersten Jobs in die Stadt kam. Das Geschäft gibt es heute immer noch an derselben Stelle – vielleicht in anderer Hand als damals. So genau habe ich das nicht mitverfolgt.

Ich denke, es lässt sich gut an einer Hand abzählen, wann ich das Geschäft betreten habe. Ich habe dort nie etwas gekauft. Bis vor kurzem. Regelrecht entzückt war ich, als die Besitzerin mit alles zusammentrug, was ich auf meinem Einkaufszettel stehen hatte. Es handelte sich um die Zutaten für selbstgemachte Badekugeln und -pralinen. Hier entdeckte ich zufällig ein Rezept.

Die Mutter in mir sagte: „Das wird deiner Tochter Spaß machen! Und Weihnachtsgeschenke für die Liebsten sind auch gleich versorgt.“ Wisst ihr was? Ich freue mich schon sehr, die Zutaten zu vermengen! Milchpulver ist z. B. eine Zutat. Man könnte stattdessen auch Babynahrung verwenden. Zitronensäurepulver gehört ebenfalls dazu. Ich vermute, sie ist für den Zisch-Effekt der Badekugeln zuständig.

Unsere Weihnachtskarten werden wir in diesem Jahr ebenfalls selbst kreieren, habe ich beschlossen. Die nötige Anregung holte ich mir bei einem kleinen Shop für Grußkarten. Dieser hatte ein Motiv, in das ich mich sofort verliebt hatte. Doch das mit dem Bestellen und Beschriften ist immer schwierig, da meine Geschäftskunden andere Inhalte bekommen als meine Freunde und Verwandte. Deshalb entschied ich kurzerhand: „Machen wir selbst!“ Ich bestellte Blanko-Karten sowie eine Schablone mit meinem Lieblingsmotiv. Wir überlegten uns, wie wir am schönsten Farbe aufs Papier bringen könnten, und erstellen bereits die ersten Prototypen. Läuft!

Mein simplify-Tipp am Rande: Bevor man sich eine Schablone bestellt, sollte man die Größe des Motivs vorher prüfen. Meine Schablone war etzwas zu groß für meine Grußkarten. Im Internet sah sie viel kleiner aus ...

Wie ihr seht, ist 2016 mein Do-it-yourself-Jahr! Bleibt nur zu hoffen, dass mein Zeitmanagement funktioniert.

Übrigens: Der Spruch „Ich hab da mal was vorbereitet“ war typisch für Jean Pütz in seinen Hobbythek-Zeiten!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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