18.01.2012

Ich hab' was zu verschenken!


Eine Buch-Schenkerin, was ist denn das? Sie soll Menschen in ihrem Umfeld fürs Lesen begeistern. Zufallsbekannte wie die Nachbarin in der S-Bahn, die Kassenkraft im Supermarkt oder der Taxifahrer aber genauso auch Kollegen, Freunde oder Verwandte. Natürlich wird es auch Buch-Schenker geben. Aber ich rede heute von mir, denn ich habe mich als Schenkerin registriert!

Anlass ist die Aktion „Lesefreunde“, die am Montag startete. Die Stiftung Lesen, der Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und deutscher Buchverlage haben sie ins Leben gerufen. Die Idee: Insgesamt 33.333 Lese-Fans registrieren sich online bei der Aktion „Lesefreunde“ (www.welttag-lesefreunde.de) und wählen aus einer Liste von 25 Büchern einen Titel aus, den sie insgesamt 30 mal verschenken möchten. Jeder registrierte Buch-Schenker erhält ein paar Wochen später die Möglichkeit, eine nahegelegene Buchhandlung oder Bibliothek als Abholort für sein persönliches Buchpaket auszuwählen. Vom 16. April an kann dann bis zum Welttag des Buches am 23. April 2012 losgeschenkt werden - an alle Menschen, die der Buch-Schenkerin oder dem -Schenker im Alltag begegnen und die sie oder er zum Lesen inspirieren möchte.

30 Bücher verschenken? „Das kostet aber eine Menge Geld“, dachte ich beim Lesen dieser Info. Selbst wenn ich wollte, das wäre mir dann doch zu viel ... Aber dann las ich das: Alle Buchtitel werden von den beteiligten Verlagen kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch die Autorinnen und Autoren haben für die Aktion „Lesefreunde“ auf ihr Honorar verzichtet. Ein großes Dankeschön!

Ich schaue mir die 25 Titel im Schnelldurchlauf an, finde ein paar Favoriten und gehe dann in die engere Auswahl. Wenn ich schon über diese Aktion hier schreibe, ist doch klar, dass ich mich selbst registriere! Zum Schluss entscheide ich mich nur noch zwischen zwei Favoriten, dann schreite ich zur Tat. Neben meinem Buch muss ich außerdem angeben, wie und warum ich es 30-fach verschenken will. Warum tue ich das? Weil ich selbst kaum noch zum Lesen nicht arbeitsrelevanter Zeilen komme. Weil ich das sehr bedaure. Weil es Freude machen wird, einem anderen etwas zu schenken. Ja, das schreibe ich sinngemäß ins Kästchen.

Aber dann, darauf war ich nicht vorbereitet, muss ich drei Bücher angeben, nicht nur eines! Auf dem ersten Platz landet also mein Favorit. Auf dem zweiten, das ist noch einfach, das Buch, das nicht mein Favorit geworden ist – auch wenn ich es sehr gerne lesen würde. Doch ich denke dabei ja auch immer an die Beschenkten. Das Buch sollte kompatibel sein ... Und für Platz drei fällt mir erst einmal nichts mehr ein. Zur Auswahl habe ich nur noch die Autoren samt Buchtitel. Die Bücherliste samt Titelbild (spielt emotional ja auch eine Rolle) und Kurzbeschreibung ist nicht mehr greifbar (glaube ich zumindest), also treffe ich eine spontane Bauchentscheidung.

Ich bin gespannt, welches Buch es letztlich wird! Höchst gespannt! Tja, und dann werde ich mich entscheiden, wer alles ein Buch bekommt. Vielleicht so nette Menschen, die mir Weihnachtsmarkttassen oder Blumentöpfe paketweise zuschicken?


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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