02.11.2015

Immer nur eine Sache machen - vor allem beim Autofahren!


„Finger weg vom Handy!“, lautet die Kampagne des Bundsverkehrsministeriums und anderen Partnern, die heute startete. Durch die Ablenkung kommt es zu vielen vermeidbaren Unfällen und das Risiko steigt drastisch, vor allem beim SMS-Schreiben. Da ich heute selbst eine Weile mit dem Auto unterwegs war, hörte ich mir im Radio die vielen Tipps der Hörerinnen und Hörer an, wie es am einfachsten zu managen ist nicht ans Handy zu gehen.

Die einen packen das Smartphone in die Handtasche und diese wiederum in den Kofferraum. Die anderen schalten Kinder oder Ehepartner als TelefonassistentInnen ein. Wieder andere sind technisch so fortgeschritten, dass sie alles über eine Spracherkennung steuern oder per Bluetooth über eine Freisprecheinrichtung telefonieren.

Eine Hörerin stellt sich in den Sekunden, bevor sie entscheidet ans Handy zu gehen, vor, welche Art Unfälle sie verursachen könnte. Indem sie sich die Gefahr bewusst macht, schafft sie es das Telefon einfach klingeln zu lassen. Es auszuschalten wäre natürlich auch noch eine Option, wenn man mit dem Auto unterwegs ist.

Zwangsläufig stellte ich mir heute auch die Frage, welchen Tipp ich auf Lager hätte. Mir ist keiner eingefallen. Mein Smartphone nutze ich sehr selten, deshalb ruft mich auch kaum jemand an, wenn ich unterwegs bin. Dennoch kenne auch ich die Situationen, in denen ich durch das Bimmeln aufgeschreckt in Sekundenschnelle entscheiden muss, ob ich den Anruf annehme oder lieber zurückrufe, wenn ich „in Sicherheit“ bin.

Erst neulich passierte es mir, dass ich mich verfahren hatte und die Kundin anrufen musste, dass ich mich verspäte. Wenn ich während der Fahrt die Nummer heraussuche, eintippe und anrufe, wird’s gefährlich. Wenn ich anhalte, um in Ruhe anzurufen, komme ich noch später. Das ist ein echtes Dilemma!

Weil ich so wenig mit meinem Smartphone mache, nutze ich natürlich auch nicht alle technischen Möglichkeiten, die es gäbe, um ohne Risiko ein Gespräch zu führen.

Was hilft, ist also wirklich, sich selbst zu disziplinieren: Sich vor Augen zu halten, dass in einem unachtsamen Moment Schlimmes passieren kann. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich als Beifahrerin in einem Wagen sitze und der Fahrer spielt während der Fahrt an seinem Handy herum: Dann will ich das nicht tolerieren! Auch wenn ich alleine im Auto sitze, trage ich Verantwortung – für alle, die mit mir auf der Straße unterwegs sind!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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