18.02.2015

Inventur im Bad


Habt ihr schon einmal gezählt, wie viele Beauty-Produkte in eurem Badezimmer herumstehen? Bei der durchschnittlichen europäischen Frau sind es stolze 58 verschiedene Produkte, schreibt das Frauenmagazin Brigitte und beruft sich auf das Surveylab by Vente-Privee. 58 Produkte? Wow, das ist viele!

Während ich deutlich unter dem Schnitt liegen dürfte, kenne ich Frauen, in deren Badezimmer jeder freie Platz mit einem anderen Beauty-Produkt belegt ist. Teilweise wird in Körben schon in die Höhe gestapelt, wenn es an Freiflächen fehlt. Im Dezember bringt der Beauty-Adventskalender alleine 24 Neuprodukte in die Statistik ein. Kann frau das alles benutzen? Vermutlich kaum.

Ich muss zugeben, auch bei mir steht eine Pflegelinie im Spiegelschrank, die ich nie verwende. Ein Fehlkauf, den ich nicht zu entsorgen bereit bin. Ich habe die hochpreisigen und sicher auch hochwertigen Produkte einer befreundeten Kosmetikerin zu verdanken. Doch leider bin ich eine sehr produkttreue Verbraucherin und einfach von meiner klassischen, bewährten Linie schwer abzubringen.

Meine unterdurchschnittliche Ausstattung mit Beauty-Produkten macht mich dennoch unzufrieden: Es könnten noch weniger sein! Immer mal wieder falle ich auf ein neues Produkt rein, dass frau unbedingt haben muss, weil es die Falten in nullkommanichts wegmacht, die längsten Wimpern der Welt zaubert oder die Augen in der Trendfarbe zur Geltung bringt. Und was dann kommt, ist ein Anti-simplify-Klassiker: Hm, irgendwie entspricht das Produkt doch nicht meinen Erwartungen ... oder: gefällt mir nicht ... oder: verträgt sich nicht mit meiner Haut. ABER, das war so teuer! ABER, vielleicht nehme ich das nur für bestimmte Anlässe! ABER, vielleicht will das meine Tochter mal, wenn sie groß ist! Es gibt so viele Gründe, es einfach zu behalten ...! Dass die Haltbarkeit von Cremes & Co. nach dem Öffnen äußerst begrenzt ist, scheint nebensächlich.

Also: Ich rate zum Ausmisten im Beauty-Regal! Werde mich gleich an meine teure Produktlinie herantasten!

Übrigens habe ich hier noch einige interessante Aussagen von zwei Prominenten zum Thema Beauty: Iris Berben gab am Sonntag in einem Interview (ich glaube, es war bei RTL) zu, ihr Bad gleiche schon einer Reparaturwerkstatt. Überall stehe „Repair“ drauf. Ich musste ihr Recht geben, als sie charmant bemerkte, diese Namensgebung sei etwas ungünstig ... Und Till Schweiger sagte, dass es ihm am liebsten sei, wenn (s)eine Frau sich nicht schminke. So natürlich, wie sie morgens aus dem Bett aufstehe, sei sie ihm am liebsten. Es gibt sie also durchaus, die Männer, die einen Durchschnitt unter 58 zu schätzen wissen ... ;-)


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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