23.06.2014

Ist das Schrott oder ist das nur verkalkt?


Zu Studienzeiten lebte ich einen Region Deutschlands, in der das Wasser kaum Kalk enthielt. Wasserkocher, Waschbecken, Duschkopf – alles blieb kalkfrei. Dann zog ich um in eine Region, in der es mehr Kalk im Trinkwasser gibt, als mir lieb ist. Nicht nur, dass sich Haut und Haare nach dem Duschen ganz anders anfühlen oder der Tee anders schmeckt. Nein, ich muss darauf achten, welches Waschmittel ich benutze und ich muss Geräte wie Kaffeeautomat und Wasserkocher regelmäßig entkalken – sonst sehen sie unappetitlich aus.

Doch Kalk schenkt uns nicht nur unschöne Ablagerungen, er kann auch zerstörend wirken. Manchmal entsorgen wir verkalkte Geräte, bevor sie kaputt sind. Die Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeit“ der Sektion Haushaltstechnik der Universität Bonn will mit einer Umfrage herausfinden, wie die Verbraucher mit verkalkten Geräten umgehen. Ihr könnt als Studienteilnehmer mitmachen und über eure Erfahrungen mit privaten Haushaltsgeräten anonym Auskunft geben. Das dauert nur wenige Minuten. Ich hab’s schon gemacht. Hierüber gelangt ihr zur Online-Umfrage: http://tinyurl.com/kxrpfm5

Nun noch ein paar Infos zur Umfrage-Initiative: Eine hohe Wasserhärte wird allgemein mit der schnellen Bildung von unerwünschtem Kalk gleichgesetzt - ob auf Badarmaturen oder für den Verbraucher unsichtbar in der Waschmaschine oder im Wasserkocher. Was für eine Auswirkung hat die Bildung von Kalk auf die Lebensdauer von Geräten? Das Fragen sich Wissenschaftler von der Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeit“ der Sektion Haushaltstechnik der Universität Bonn.

??Ist ein Gerät kaputt, nur weil es verkalkt ist???

Kalk kann bei Haushaltsgeräten zu einem vorzeitigen Ausfall führen, wenn die Ablagerungen nicht regelmäßig entfernt werden. Verkalkte Heizstäbe sind zum Beispiel ein typischer Ausfallgrund für Waschmaschinen. Aber was passiert mit Geräten, die trotz Kalkablagerungen noch funktionieren? „Hier muss die Frage beantwortet werden, ob ein Wasserkocher schon kaputt ist, nur weil die Heizstäbe verkalkt sind“, sagt Prof. Dr. Rainer Stamminger, der die Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeit“ leitet. Die Wissenschaftler interessiert auch, auf welcher Basis der Verbraucher die Entscheidung trifft, wann er ein Elektrogerät verschrottet. Darüber hinaus ist eine zentrale Frage, wie man die Lebensdauer der Geräte verlängern könnte.??

Um diese Fragen zu beantworten, haben die Wissenschaftler der Sektion Haushaltstechnik der Universität Bonn einen Fragebogen zu den Ursachen für den Verschleiß von Haushaltsgeräten erstellt. Der zeitliche Aufwand für die Beantwortung beträgt etwa fünf bis zehn Minuten. Die Studie ist umso aussagekräftiger, desto mehr Personen an der Umfrage teilnehmen.??


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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