29.06.2015

Ja, Veränderung scheint gefährlich!


Heute bin ich leer. Das Schreiben dieses Blog-Beitrags verschob ich in meinem heutigen Arbeits-Zeitfenster ganz nach hinten. Da mir dann immer noch nichts Passendes einfallen wollte, griff ich zu einem „alten“ Buch, das ich mir neulich gebraucht gekauft hatte.

„Unvollkommen lebt sich’s besser“ von Enid Howarth und Jan Tras aus dem Jahre 1999. Ich bin ihm in einem Artikel von Tiki Küstenmacher begegnet und habe es mir daraufhin bestellt.

Eben saß ich da und scannte das Inhaltsverzeichnis auf der Suche nach einem Thema, über das ich schreiben könnte. Ich wählte das Kapitel 13 mit dem Titel „Veränderung ist gefährlich! – ?“ Ich kenne so viele Menschen, die diesen Gedanken im Stillen hegen.

Doch ich war überrascht, wie sehr ich mich selbst wiederfand in dem, was ich gerade las! Weil wir glauben, dass Veränderung schädlich für uns sein könnte, fürchten wir uns davor. Im schlimmsten Fall scheuen wir sie, und wir tun alles, um uns nicht verändern zu müssen.

Es gibt zwei Gegenpole: die Sicherheit, das Berechenbare und Kontrollierbare auf der einen Seite; der Wandel, das Abenteuer und Risiko auf der anderen Seite. Ich befinde mich heute mit einem Bein hier und mit dem anderen dort.

Denn morgen steht bei mir eine Zahn-OP an, die den Auftakt darstellt für eine Veränderung, die ich mir schon seit Jahren herbeisehne. Ich habe sie nur nie eingeleitet. Im vergangenen Jahr machte ich ein paar Schritte in die richtige Richtung, hielt mich aber stets auf der sicheren Seite. Bis mir ein Arzt eines Tages die Entscheidung abnahm. Kurz vor Weihnachten zog er mir „spontan“ zwei Zähne.

Damit hatte er den Stein ins Rollen gebracht. Ich konnte nicht mehr zurück, sondern nur noch hinauszögern. Und das wollte ich nicht, auch wenn irgend etwas in mir es andauernd versucht. Gerade heute Morgen war es wieder soweit! Die Arzthelferin bot mir an, den Termin noch einmal zu verschieben. Doch ich pfiff auf die Sicherheit. Ich brauche diese Veränderung, auch wenn sie mir jetzt gerade noch „gefährlich“ erscheint!

Seit einem Fahrradunfall vor mehr als 30 Jahren hatten mich meine Zähne geärgert, am Lachen und „kraftvollen Zubeißen“ gehindert und phasenweise unglücklich gemacht. Morgen wird der Tag sein, an dem sich alles verändert. Was mir laut des Buches bleibt: mich mit dem Wandel anzufreunden. Das werde ich nun den Rest des Tages versuchen!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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