24.05.2011

Jippieh! Ablenkung abgelehnt!


Was tun, wenn der kleine Ablenker kommt? Zeitmanagement-Experten raten: Nicht darauf eingehen. Wenn das so einfach wäre ... Ich gehöre zu den Menschen, die sich liebend gerne ablenken lassen.

Das fängt an bei den E-Mails: Kommt eine neue an, gibt es ein akustisches Signal und ein visuelles. Ich freue mich wie ein Kind und schaue natürlich gleich in mein E-Mail-Programm. Ich weiß, das sollte ich vermeiden. Und irgendwann in meinem Leben werde ich das auch schaffen. Nur jetzt nicht.

Neben den E-Mails gibt es noch unglaublich viele andere Ablenker in meinem Leben:

  • Der Logistik-Mensch mit einem Paket für meine Nachbarn (da es ja verschiedene Unternehmen gibt und ich bestellwütige Nachbarn habe, passiert das täglich mindestens 1- bis 3-mal)
  • Das Telefon (Zeit für ein Schwätzchen zwischendurch nehme ich mir allzu gerne)
  • Hunger oder Durst (oder innere Ablenkungswünsche, die sich als solches tarnen)
  • Einfälle und Suchaufträge, dank derer ich mich kurzzeitig ins World Wide Web verabschiede
  • Ganz wichtige Dinge, die ich im Haushalt noch erledigen muss
  • Und so weiter und so fort.

Glücklicherweise schaffe ich es trotz der vielen Ablenkungen, meine Arbeit zu erledigen. Ein wenig Disziplin wäre dennoch angebracht. ((Gerade ging eine E-Mail rein, mich juckt es schon in den Fingern ...)). Vielleicht widme ich mich nach meinem Geldmanagement einmal aufrichtig meinem Zeitmanagement. Vielleicht auch nicht, mal sehen.

Jedenfalls darf ich für heute einen Erfolg verbuchen: Mitten in der Arbeit erhielt ich den Anruf einer Bekannten, die für mich etwas besorgen durfte. „Dunja, du kannst jetzt vorbeikommen, wenn du magst.“ Es ist erstaunlich, welche inneren Kämpfe sich innerhalb weniger Sekunden in mir abspielten. Soll ich gleich gehen? Es würde mich ja schon interessieren, ob alles so ist, wie ich es haben will. Oder soll ich erst meine Arbeit erledigen? Schließlich kamen mir heute schon 5 Telefonate dazwischen. Aber wenn ich gleich gehe, bin ich auch gleich wieder da und kann weiterschaffen. Puh!

Dann höre ich mich sagen: „Du, wenn es recht ist, komme ich in einer Stunde vorbei.“ Jetzt ist’s raus! Es gibt kein zurück mehr. Wenn ich diesen Eintrag hier fertig geschrieben habe, gehe ich rüber. Also jetzt. Endlich!


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Ganz einfach Dunja

Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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