10.01.2013

Juhu, ich schenk mir was!


Manchmal schreibe ich meine Texte für die Mülltonne. Es kommt selten vor, doch es passiert. So wie heute. Der Grund: Ich suche eine Begründung für etwas, worüber ich schreiben will und verliere mich in abstrusen Gedanken. Dabei könnte es ganz einfach sein! Da mein virtuelles Schwarz auf Weiß nun in der Tonne liegt, fange ich gleich mit dem richtigen Thema an:

Mir begegnete beim Blättern durch Zeitschriften ein Onlineshop mit dem Namen Ichschenkdirwas.com. Das Schenken ist alt, das hatte ich schon einmal in meiner Serie über die 5 Sprachen der Liebe erläutert. Und irgendwie freut sich (fast) jeder über ein schönes Geschenk. Ich war also neugierig und ging auf die Ichschenkdirwas-Seite. Dort war ich dann verblüfft: Es gibt einen Menüpunkt, der heißt „Mich beschenken“, und es gibt einen Menüpunkt, der heißt „Jemanden beschenken“.

Hättet ihr bei dem Namen „Ich schenk dir was“ daran gedacht, euch selbst zu beschenken? Ist das nicht befremdlich? Nein, ist es nicht. An dieser Stelle hätte ich mit meinen Zeilen, die im Müll gelandet sind, begonnen und weit, weit ausgeholt. Doch das ist gar nicht notwendig.

Wenn wir Aufmerksamkeit in Form von Geschenken wollen, und es beschenkt uns niemand: Dann können wir uns selbst beschenken! Vielleicht möchten wir etwas feiern, uns belohnen oder ein kleines bisschen Luxus gönnen mit diesem Geschenk. Manch einer kauft sich einen Blumenstrauß, Pralinen oder bucht ein Wellnesshotel – bei Ichschenkdirwas.com ist noch ein gewisser Überraschungseffekt inklusive.

Die beiden Erfinderinnen haben extra einen Menüpunkt „Dinge, die wir mögen“ angelegt, damit Interessierte erfahren, welche Geschenke möglich sind – schließlich sollte es passen. Für Menschen, die sich mit Geschenken von „Künstlern, Designern und Machern von wunderbaren Dingen“ anfreunden können, ist bestimmt etwas dabei. Bei Nichtgefallen könnt ihr ein Geschenk auch umtauschen. Alle Geschenke sind übrigens gleichermaßen für Frauen und für Männer geeignet! Die Kosten für ein Geschenk-Abo sind moderat, wie ich finde.

Gestern schrieb ich noch über 7 Euro, die ich beim Einkauf täglich sparen will und heute rufe ich dazu auf, das Geld für Geschenke auszugeben!? Auch das geht! Wichtig ist, dass ich erstens weiß, wie viel Geld ich zur Verfügung habe und dass ich zweitens mein Geld gezielt einsetze. Zum Beispiel für den kleinen Luxus eines Überraschungsgeschenkes ... Einen passenden Geldspartipp gibt es morgen von mir bzw. aus dem Netz.


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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