07.05.2013

Kann damit die Faulheit siegen?


Es ist schon bedauerlich, wenn man seine eigene Handschrift nicht mehr lesen kann! So geht es mir mit einem Zettel, den ich beim Aufräumen des Wohnzimmerregals fand. Zwei Wörter stehen darauf: Oben Galileo, unten etwas mit „F“ am Anfang. Fauhatsheffer? Das ergibt keinen Sinn. Fahrradkoffer? Daran kann ich mich nicht erinnern. Wohl aber ist mir eingefallen, dass ich eines Tages zufällig im Fernsehen etwas mitbekommen und das Schlüsselwort aufgeschrieben habe. Offenbar handelt es sich um die Sendung „Galileo“ auf Pro7. Doch worum ging es nur?

Ich nehme meinen Zettel und starte einen Versuch mit Faulheitshelfer. Auch daran kann ich mich nicht im Geringsten erinnern. Egal. Bei der Suche nach Faulheitshelfer im Internet erhalte ich genau eine Seite Treffer. Das ist dürftig und spricht nicht gerade dafür, dass ich mein Gekritzel richtig entziffert habe. Neben einem Forums-Beitrag über Zahnbürsten habe ich etliche Facebook-Vorschläge. Aus einem extrahiere ich ein wenig Text, es scheint eine Website zu sein, und lande prompt bei dem Galileo-Beitrag vom 17.4.2013 „Faulheits-Apps“. Da bin ich aber mal gespannt! Faulheits-Apps und Faulheits-Gadgets sollen mir den Alltag erleichtern. Was ist eigentlich ein Gadget? Ich schaue nach: irgendein (technischer) Schnickschnack, den eigentlich niemand braucht.

Als ich die Galileo-Sendung starte wird’s mir klar: ein Gerät zum Fensterputzen für 300 Euro! Das ist ein Gadget. Weitere folgen, z. B. die selbst umrührende Tasse oder ein Rührer für Soßen und Suppen oder ein am Spiegel hängender Wischer fürs Bad. Hm, das hat mich wenig überzeugt.

Spannender fand ich dagegen die vorgestellten Apps. Mein Favorit: Die App „tasty! Nach deinem Geschmack“, bei der man offensichtlich Lebensmittelreste in einen virtuellen Topf schmeißen kann, um ein Rezept für ein Reste-Essen zu generieren. Klasse! Über die „Frag-Mutti“-App gab es den Tipp für das Bügeln mit Glätteisen – die ganze Idee ist einfach gut!

Mein Fazit: Faulheitshelfer sind das bis auf einen – den selbst rührenden Becher – alle nicht für mich. Sie heißen nur so. Dennoch bin ich bei den vorgestellten Apps, ausgenommen der Massage-App, überzeugt, dass sie mich im Alltag unterstützen können.


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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