04.03.2016

Kaputte Sachen haben irgendwie kein Zuhause


Neulich bekam meine Tochter nach einem Handarbeitsvormittag eine Tasche mit kleinen Wollknäueln mit nach Hause. Die Farben gefielen ihr nicht besonders gut. Sie sind eher gediegen und dunkel, wenig fröhlich und bunt. Ich freute mich, erspähte ich doch ein graues Wollknäuel, das ich zum Stopfen der Kinderstrumpfhose prima gebrauchen könnte.

Die Strumpfhose begegnete mir nämlich kurz vorher im Wäschekorb. Da liegt sie schon länger, beziehungsweise sie wechselt öfter mal den Korb. Denn sie hat kein Zuhause gerade, sie ist ja kaputt. Dabei hatte meine Tochter sie nur einen Tag an! Es ist eine hochwertige Strumpfhose, doch ein Sturz machte aus ihr ein defektes Stück.

Auch die aktuelle Winterjacke meiner Kleinen hatte bereits nach wenigen Tagen einen Winkelriss am Rücken und mittlerweile auch einen kaputten Reißverschluss. Wie ärgerlich! Der Winter ist noch nicht vorbei. Eine neue Jacke will ich so kurz vor Schluss nicht mehr kaufen und reparieren werde ich den Reißverschluss auch nicht.

Auch die Jacke liegt gerade frisch gewaschen im Keller herum und wartet darauf, dass mit ihr irgendetwas passiert.

Ordnungsfex Antje hat es mal wieder genau getroffen mit ihrer Wochenaufgabe unter dem Motto „Defektes“! Dieses Zeug hat wirklich das Zeug, mich unnötig zu belasten!

Erst heute Morgen begegnete mir im Bad die Armbanduhr meiner Tochter. Ich hatte sie vor Tagen schon nach vorne gelegt, damit ich daran denke, neue Batterien einsetzen zu lassen. Und beim Blick ins Schuhregal fiel mir auf, dass ein Paar Schuhe dringend neue Absätze braucht.

Habt ihr auch so viele defekte Dinge zu Hause? Es ist unglaublich, was mir alles einfällt, seit Antje mich darauf gestupst hat!

„Einfach anfangen, und wenn es nur mit kleinen Schritten ist“, lautet die Devise. Diesmal gibt es zwei Wege: in Ordnung bringen oder aus der Welt schaffen, also entsorgen.

Übrigens: Angeregt durch das Fasten-Entlasten-Programm habe ich gestern einen Beitrag über das emotionale Ausmisten veröffentlicht. Auch das ist ein guter Weg, sich von Ungutem zu befreien!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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