22.09.2011

Mein Stern, der hat fünf Zacken, fünf Zacken hat mein Stern - Woche 21


Wenn ich es richtig sehe, ist die Testphase meines neuen Geldmanagements bald vorüber. Endspurt. Die letzten drei Wochen liegen vor mir. Hin und wieder blicke ich auf meine Liste und auf meinen 5-zackigen Stern, die ich beide ganz am Anfang erstellt habe. Es macht mich stolz, dass ich mir alle fixen und vor allem variablen Ausgaben bewusst gemacht habe (Ellen hat schon nach den Fixkosten aufgehört, weil ihr abzüglich derer kaum mehr etwas zum Leben übrig bleibt ...). Und ich ziehe die Liste immer wieder zu Rate, um mein Ausgabeverhalten abzugleichen.

Wenn es nach Hedwig Kellner ginge, deren Buch ich ja als Impuls und Anleitung genutzt habe, hätte ich Listen führen müssen. Für jeden Zacken. Die wichtigste Liste wären die Ausgaben für Lebensunterhalt und Luxus gewesen (Zacken 1 und Zacken 5), weil in diesen Bereichen die lieben, kleinen Spontan-Einkäufe die ganze Planung durcheinanderbringen können. Rückfälle sollte ich auch notieren und „lustvoll beobachten“, wie sie immer seltener werden. Dann eine Liste für den Schuldenabbau, eine für den Aufbau meines Sparpolsters und eine für mein Ziel (einen Zwischenstand dafür habe ich immerhin stolz auf einem Fresszettel notiert). Wobei mir noch nicht ganz klar ist, wo der Unterschied zwischen Sparen und Ziel genau liegt – zurzeit fließt alles ins Ziel, da bleibt nichts mehr zum Sparen.

Na ja, wer mich schon ein wenig kennt, weiß: Dunja ist keine Listen-Freundin. Zumindest fülle ich solche nicht akribisch regelmäßig aus. Deshalb habe ich auch keine Listen angelegt. Meine Gedanken bei Rückfällen waren folgende: „Ach, diesen kleinen Rückfall, den behältst du dir im Kopf!“ Inzwischen sind es ein paar mehr geworden. Und ich bezweifle selbst, dass ich sie alle in Erinnerung behalten habe. Ich weiß nur: Meine Budgets für Kleider und Bücher muss ich erhöhen! Das Vorhaben „kaufst du dir halt nichts mehr, brauchst ja nichts“ ist gescheitert.

Diesen Monat fällt noch etwas Schickes für eine Hochzeit an – Kleidchen inklusive Hut. Die Frauen wurden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. Mal sehen, ob ich mich hierfür wirklich begeistern kann. Denn ich kann mir nicht vorstellen, den ganzen Tag mit einem „Headpiece“ (kannte ich vorher auch noch nicht), das schief auf meinem Kopf sitzt, herumzulaufen. Und Hut geht schon gar nicht. Schade, dass die Hochzeit nicht im Sommer ist. Dafür hätte ich zumindest schon mal ein Kleid gehabt.

Übrigens: In Sachen Kühlschrank habe ich eben erstmals eine engagierte Kundendienst-Telefon-Dame erwischt. „Ich lasse das jetzt eskalieren“, so ihr O-Ton. Was auch immer sie darunter versteht: Ich hoffe, sie tut es!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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