16.10.2014

Mit Wasserheben gegen Rückenschmerzen


Rückenschmerzen sind inzwischen zu einer Volkskrankheit geworden. Dass ich gerade hier sitze, wie die vergangenen Stunden auch schon, um meine Arbeit zu verrichten, hat unmittelbar damit zu tun: Meinem Rücken geht es nicht gut. Deshalb bin ich aktiv geworden und habe mich zu einem Gymnastik-Volkshochschulkurs angemeldet. Der größte Pluspunkt neben dem Trainingseffekt ist: Ich bin nicht allein! Die Frau Maier von nebenan hat’s genauso im Rücken wie die Frau Ostermann, die fünf Straßen weiter wohnt.

Die Aktion Gesunder Rücken e.V. macht sich gerade für ein neues Trainingsgerät stark, das durch Wirksamkeit und Nutzen überzeugt hat: die Slashpipe, eine mit Wasser gefüllte Röhre. Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Neuheiten es auf dem Fitness-Markt gibt. Vielleicht ist ja etwas dran an dieser Röhre!? Ich will euch das Konzept heute einmal vorstellen:

Die Slashpipe nutzt die natürlichen Bewegungseigenschaften von Wasser und ermöglicht so effektive Übungen für den ganzen Körper. Sie ist vereinfacht ausgedrückt eine etwa zur Hälfte mit Wasser gefüllte Kunststoffröhre. Die Grundidee hinter dem Konzept ist einfach: Die natürlichen Eigenschaften von Wasser sollen genutzt werden und bekannte Bewegungen in neuer Intensität und mit einem erhöhten Wirkungsgrad ermöglichen. Das Ziel: Das Wasser im Inneren soll im Gleichgewicht gehalten werden. Die Herausforderung: Wasser ist nicht berechenbar, sondern chaotisch und ständig im Fluss. Dadurch werden fortlaufend neue Trainingsimpulse gesetzt.

Es gibt die Slashpipe in verschiedenen Längen (bis zu 2 Meter) und unterschiedlichen Gewichtsklassen (von 2,2 bis 10 Kilo) - Schlaufen sorgen dabei für einen optimalen Griff. Sobald die Röhre bewegt wird, reagiert das Wasser im Inneren und animiert dadurch wiederum zu einer blitzschnellen Gegenreaktion, um das Gerät und die Flüssigkeit wieder unter Kontrolle zu bringen - der Trainingseffekt wird verstärkt. Das Konzept spricht den Gleichgewichtssinn, die Koordinationsfähigkeit und das Reaktionsvermögen an - das neuromuskuläre Zusammenspiel und selbst die Konzentrationsfähigkeit werden gefördert. Zusätzlich können ganz unterschiedliche Muskelgruppen gezielt trainiert werden, je nachdem bei welcher Übungsform und zu welchem Zweck das Gerät genutzt wird.

Der Bewegungswissenschaftler Prof. Dr. Jürgen Freiwald dazu: „Der große Unterschied zu einem nicht dynamischen Krafttrainingsgerät besteht darin, dass die Slashpipe eine Eigendynamik durch die Bewegungen des Wassers innerhalb der Röhre erzeugt. Diese Eigendynamik ist nicht steuerbar, sie hat einen stochastisch-chaotischen Charakter. Die Übungen [...] erfordern daher gut ausgeprägte koordinative Fähigkeiten, auch wird - je nach Übungsausführung - die Gleichgewichtsfähigkeit und Sensomotorik beansprucht und potenziell entwickelt.“

Die wassergefüllte Röhre kann vielseitig eingesetzt werden. Ob in der Gruppenfitness oder allein, ob jung oder alt - jeder profitiert gleichermaßen davon, dass das Wasser immer neue Trainingsreize setzt und durch Reaktion, Kraft und Konzentration wieder ausbalanciert werden muss. Zudem kann sie auch im medizinisch-therapeutischen Bereich, unter anderem bei der Therapie von Rückenbeschwerden und im Rahmen von post-operativen Rehabilitationsmaßnahmen verwendet werden. Hierfür wurden in Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten spezielle Übungen zur Kräftigung der Muskulatur und für eine Stabilisierung der Körperhaltung konzipiert.

Auch Hochleistungssportler nutzen die Slashpipe für effektiveres Workout, denn mit dem Gerät wird selbst die autochtone Muskulatur stimuliert, also jene tiefliegenden Muskeln, die durch konventionelle Kräftigungsübungen oft nicht ausreichend angesprochen werden. Der Bewegungsapparat soll so optimal trainiert werden.

Wer sich die Pipe einmal anschauen will oder interessiert ist an weiteren Informationen, wird hier bei www.slashpipe.com fündig!


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