11.02.2014

Mutproben im Alltag – Finanzen: Etwas verschenken


Ein Bekannter von mir ist vor einiger Zeit mit dem Fahrrad durch den Sudan gereist. Vor kurzem trafen wir uns wieder und ich fragte ihn, was er auf seiner Reise alles erlebt hat. Das Eindrücklichste für ihn waren die Menschen, erzählte er. „So hilfsbereit! Das kann man sich nicht vorstellen!“ Kurz nach der Ankunft am Flughafen habe eine Frau ihm und seiner Begleiterin zwei Flaschen Cola gebracht. „Sie haben bestimmt Durst, meinte mein Großvater“, sagte sie und zeigte in die Richtung, wo ihre Mutter und der Großvater zusammen saßen.

Später, während der Reise, fiel meinem Bekannten auf, dass er keine bettelnden Menschen sah. Die Armen bekamen von überall etwas zu essen gereicht, ohne danach fragen zu müssen. „Die werden einfach mitversorgt“, berichtete er. „Auch wenn die Menschen selbst nicht viel haben, geben sie noch etwas davon ab.“

Ich war niemals im Sudan und kann nicht beurteilen, ob das eine Einzelmeinung ist oder ob tatsächlich eine solche Hilfsbereitschaft gelebt wird. Viel spannender ist ja auch, dass mein Bekannter das Erlebte mit Deutschland vergleicht und die Bereitschaft der Menschen zu geben hier ganz anders einstuft.

Das brachte mich auf die Mutprobe für die Pyramidenstufe „Finanzen“:

Macht einem anderen Menschen eine Freude mit etwas, das er oder sie offensichtlich gebrauchen kann. Verschenkt Geld, Nahrung oder etwas anderes Brauchbares – einfach so. Ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

Wie geht es euch damit? Wie kommt das beim anderen an?


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Ganz einfach Dunja

Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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