01.10.2013

Nach der Aufschieberitis ist vor der Aufschieberitis


Was ist eigentlich, wenn ich beim Aufschieberitis überwinden wichtige Aufgaben aufschiebe? Habe ich dann schon wieder die Aufschieberitis? Vielleicht gab es einen kleinen Impuls von der neusten simplify your life-Ausgabe, die ich am Samstag mit der Post erhielt. Titelbeitrag: "Anpacken statt aufschieben: Wie Sie sich von der Last des Unerledigten befreien."

Jedenfalls entschied ich mich gestern, lauter unerledigte Aufgaben abzuhaken. Wohl wissend, dass dies dank Feiertag eine kurze Woche sein wird, in der viele neue Aufträge anstehen. Also hätte ich eigentlich an den wichtigen Dingen arbeiten müssen. Das andere hätte noch warten können, was es die ganze Zeit ja auch schon getan hat. Doch ich war motiviert: Weg jetzt mit dem Zeug! Und kontinuierlich arbeitete ich ein Aufschiebeteilchen nach dem andern ab:

  • Verschiedene Mails verschicken für eine Veranstaltung, zu der ich in 3 Wochen einlade
  • Alexas Sammel-Einladung zu einem interessanten Kinofilm beantworten
  • Meinen Freunden zurückschreiben, die bei uns zu Besuch waren und sich bedankt haben
  • Digitale Tipi-Aufnahmen überspielen, umbenennen und sauber ablegen
  • Weihnachtskarten gestalten und in Auftrag geben (= Frühbucherrabatt nutzen)
  • Reklamation an den Hersteller unseres Kinder-Rollers verfassen (die Antwort kam übrigens prompt innerhalb von einer Stunde!)
  • Eine Leseranfrage beantworten
  • Einer Interviewpartnerin antworten, die sich bald bei mir melden will
  • Nach dem Ablauf für ein bevorstehendes Interview fragen
  • Eine Hotelbuchung stornieren
  • Ein längst überfälliges Telefonat führen
  • Eine bestellte, große Datenmenge in die Dropbox legen
  • ...

Das Ende vom Lied: Ich schaffte es gerade noch, diesen Beitrag hier zu versorgen. Dann war der Vormittag auch schon wieder vorbei. Und irgendwie kommt es mir vor, als hätte ich meine eigentliche Arbeit vor mir hergeschoben!?


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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