13.03.2012

Nein! Nicht schon wieder ein Berg!


Teller, Tassen, Töpfe, Schüsseln, Besteck: Ich kann das nicht mehr sehen! Vergangene Woche fragte mich meine Mutter noch: „Wolltest du dir eigentlich jetzt eine neue Spülmaschine zulegen?“ Und ich antwortete: „Nö, das gefällt mir gerade ganz gut ohne. Muss ja auch nicht sein.“ Gestern habe ich den Entschluss gefasst: Ich will doch. Eine Spülmaschine. Aus oben genannten Gründen.

Als meine Spülmaschine vor ein paar Wochen kaputtging, war mir klar, dass es sofort eine neue geben würde. Doch dann ... begann ich per Hand zu spülen. Das Gefühl war super! Ich arbeitete nur (!) mit meinen Händen. Meine Tochter war eine begeisterte Abtrocknerin (die ersten drei Male). Ich genoss es, mich mal einer Sache wieder so intensiv widmen zu können – ähm – müssen. Ich merkte wohl, dass ich mir da eine Menge vorgenommen hatte. Täglich kochen, da fällt einiges an schmutzigem Geschirr an. Aber ich freute mich darüber, wie viel Platz ich in meiner kleinen Küche auf einmal hätte, wenn die Spülmaschine zum Elektroschrott ginge. Dann könnte ich dort einen Schrank aus dem Keller reinstellen und hätte viel mehr Stauraum für Lebensmittel, Porzellan-Erbstücke und so weiter. Schöne Vorstellung :-)

Am Sonntag eröffnete ich dann die Osterbäckerei. Der Kindergarten hat ausgeblasene Eier bestellt. Das Innere muss schließlich in irgendeiner Form verarbeitet werden. Das war fast ein Tagwerk! Und zwischendrin: Immer wieder spülen, damit es ja überschaubar bleibt! Und gestern schon wieder! Nein, ich mag nicht mehr. Ich will wieder eine Spülmaschine! Nicht nur den unteren Geschirrkorb als Abtropfgitter-Ersatz für kleine Großfamilien. In diesem Fall muss ich der Technik ein Kompliment machen: Die Spülmaschine ist eine simplify-Erfindung. Danke!


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Ganz einfach Dunja

Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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