27.07.2016

Nicht das Gute übersehen!


Schon seit Tagen denke ich über diesen Blog-Beitrag nach. Ich schrieb beim letzten Mal, dass ich kaum Nachrichten konsumiere. Dann kam München. Dann kam Ansbach. Dann kam die Kirche in der Normandie. Es scheint Schlag auf Schlag zu gehen, und ich kann mich der Nachrichtenflut kaum entziehen.

Am Abend des Münchener Amoklaufs ließ ich mich dazu hinreißen die Berichterstattung bei ARD zu verfolgen. Fast im 5-Minuten-Takt gab es neue Informationen und Meinungen. Ich fragte mich tatsächlich, ob ich meine für Samstag und Sonntag geplanten Fahrten in die nahegelegene Innenstadt ausfallen lassen sollte.

Mit frischem Kopf rief ich am nächsten Tag übers Internet die Nachrichten ab und erfuhr, dass es sich nicht um einen Terroranschlag gehandelt hatte, sondern um einen Einzeltäter, um einen Amoklauf. Am Abend zuvor waren alle noch von Terror, drei Tätern und Langwaffen ausgegangen.

Ich fuhr natürlich in die Stadt.

Ganz froh bin ich indessen, dass ich meine Besuche bei Facebook gerade auf ein Minimum reduziert haben. So werde ich auch dort nicht dazu verleitet, mehr zu lesen und zu erfahren, als ich eigentlich will.

Überhaupt bin ich gerade dabei, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren, indem ich mich von den meisten E-Mail-Newslettern trenne. Sie schienen alle einmal wichtig gewesen zu sein in den vergangenen Monaten. Ich habe sie bestellt, aber nie gelesen. Nun habe ich sie abbestellt. Mein Posteingang und mein E-Mail-Papierkorb danken es mir!

Einige wenige Newsletter, die ich mindestens überfliege, habe ich behalten. Und was soll ich sagen: Es tat weder weh noch tat es mir leid, mich von den anderen zu verabschieden. Ich habe mir nicht einmal gemerkt, welche Newsletter ich interessant fand und vielleicht noch einmal gebrauchen könnte. „Was du später noch mal brauchst, findest du auch wieder“, sagte ich mir. Vor einigen Wochen hätte ich mir das so nicht vorstellen können.

Tja, das Leben ist Veränderung. Auch wir Menschen können uns verändern. Nicht nur zum Schlechten, auch zum Guten! Das sollten wir bei all den Meldungen über Terror und Gewalt nicht vergessen.


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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