05.08.2015

Notizen machen war gestern - heute wird fotografiert!


Heute war ich mal wieder beim Friseur. Das wurde aber auch Zeit! Ihr wisst ja, wenn ihr meinen Blog verfolgt, dass es in meinem Laden seit des Umzugs keine „Men’s Health“ mehr zu lesen gibt. Trotzdem freue ich mich jedes Mal auf den Friseurbesuch, denn danach habe ich immer etwas zu erzählen.

Ich habe zum Beispiel eine Frau beobachtet, die darauf wartete dranzukommen. Sie hatte ein Frauenmagazin vor sich und blätterte es durch. Das ging relativ schnell, sie schien die Seiten nur zu überfliegen. Bei einem Artikel verweilte sie etwas länger. Irgendwann packte sie ihr Smartphone aus, stellte es auf lautlos und begann, die Kamera auf eine Magazinseite zu richten. Das Ganze machte sie drei Mal, dann legte sie das Handy wieder auf die Seite.

Diese Frau kenne ich sehr gut. Denn das bin ich selbst gewesen. Ich habe mich bei der Aktion gefragt, wie es wohl auf andere wirkt, die mir beim Fotografieren von Textstellen und Produktvorstellungen zuschauen.

Insgesamt habe ich heute Morgen beim Friseur drei Buchvorstellungen, ein Koch-Rezept und drei Textstellen mit meinem Smartphone aufgenommen. Wenn ich die Bilder auf meinen Rechner überspiele, habe ich die Buchtipps sofort parat. Die Textstellen gaben mir wichtige Impulse für mein neustes Projekt, einen Online-Kurs zum emotionalen Ausmisten. In dem Beitrag ging es nämlich darum, welche emotionalen Hürden im Alltag plötzlich vor uns stehen können.

Auch von der Chefin gibt es wieder Neues zu berichten. Nein, sie war gerade nicht in Urlaub. Dafür war sie plötzlich an einem Viertel ihrer Hautfläche angemalt. „Ist das echt?“, fragte ich sie. Ja, ein richtiges Tattoo. „Das ist aber neu, oder?“, wollte ich wissen. Vielleicht hatte ich die bunten Bilder und Muster bisher übersehen. „Ja, das ist erst wenige Wochen alt!“ Beim Blick in den Spiegel vor mir musste ich feststellen, dass so ein Tattoo ein schöner Blickfang ist beim Friseur. Es ist so groß und vielgestaltig, dass es viel Zeit braucht, um alles darauf zu entdecken.

Am meisten erstaunt war ich darüber, dass der Tätowierer an dem Kunstwerk, das vom Rücken über die Schulter bis zum Handgelenk herunterreicht, nur dreieinhalb Stunden gearbeitet hat! Und es wird ein Leben lang halten ...

So, das war auch schon mein Ausflug zum Friseur heute. Die Kamera des Smartphones ist ein echter simplify-Geheimtipp. Ich hatte mir schon überlegt, ob ich nicht das Tattoo ..., aber nein, das war mir dann doch zu frech.


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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