13.08.2015

Oh weh! Ein Stachel! Was hilft bei Insektenstichen


Neulich beim Sonntagsfrühstück bei meiner Freundin Alexa: Der Tisch war reichlich gedeckt, es duftete fein nach frisch gebackenem Hefezopf. Während ich mich mit ihr unterhielt, strich sie mit der Hand durch ihre Haare – und schrie plötzlich laut auf: „Arrr! Ich bin gestochen worden! Zieh’ mir mal jemand den Stachel raus!“

Große Aufregung unter den Zweibeinern. Die Wespen an der Frühstückstafel ließen sich davon nicht beeindrucken und schwirrten geschäftig umher. Ob es eine Wespe oder Biene war, die Alexa gestochen hat, konnten wir nicht herausfinden. Die erste Maßnahme gegen die Schwellung war ein Kühlpack, die zweite eine Zwiebel.

Dann machte ich meinen Mund auf, als jemand die Frage stellte: „Was hilft am besten?“ „Heiß machen“, sagte ich, „damit das Insektengift zerstört wird.“ Ich erläuterte kurz, dass ein kurzzeitiges Erhitzen der Einstichstelle auf ca. 50 Grad Celsius die Folgen eines Stiches mindert. Schwellung und Juckreiz fallen wesentlich geringer aus.

„Und wie geht das?“, fragte Alexa. „Mit einem Stichheiler zum Beispiel. Oder mit einem erhitzten Löffel.“ Dann erzählte ich meine Geschichte, als ich einem Teenager in einem großen Stadtpark einen heißen Schlüssel auf seinen Wespenstich presste. Dieses Erlebnis geht ihm heute noch nach. Er hatte vorher bereits Panik vor Wespen, und meine Aktion hält diese schön aufrecht. Obwohl er keine Schäden davongetragen hat: Der Stich entwickelte sich gut, und Verbrennungen gab es auch keine. Ich hatte vorher geprüft, ob der Schlüssel schon auf die Haut kann. 

Meine Freundin Alexa ließ sich davon nicht abschrecken. Ihr Mann erhitzte ein Messer, und dieses drückte sie mehrfach auf die Einstichstelle. Als Otto-Normal-Gestochener weiß man letztlich nie, ob diese Maßnahme etwas bewirkt. Aber: Man hat das Gefühl, etwas tun zu können. Das alleine ist manchmal schon enorm wichtig!

Was die „Initiative Insektengift“ zur Stichheilung sagt:

Fühlen sich die Wespen bedroht, stechen sie zu. Das ist für die meisten Menschen sehr schmerzhaft, aber eher ungefährlich. Ein Viertel aller Deutschen reagiert jedoch mit gesteigerten lokalen Symptomen an der Stichstelle. Einen allergischen Schock tragen knapp 3 Mio. Deutsche davon.

Falls Wespen gestochen haben, gilt: Schnell handeln! Es hilft Kühlen gegen den Juckreiz. Auch Zitronensaft oder eine aufgeschnittene Zwiebel verschaffen Linderung. Einfach die Stelle damit einreiben. Das Aussaugen des Stichs hat dagegen keine Wirkung.

Wird die Schwellung größer als zehn Zentimeter, kann das ein Hinweis auf eine allergische Reaktion oder Infektion sein. Betroffene sollten dann zum Arzt gehen.


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