20.11.2015

Ordnung im Bildermeer


Gestern saß ich mit meiner Tochter vor meinem Computerbildschirm und wählte Bildmaterial für den Jahreskalender für die Großeltern aus. Wieder einmal wurde mir bei dieser Gelegenheit schmerzlich bewusst, dass ich meine ganzen digitalen Fotos bis dato nicht ordentlich verwalte.

Ein Bildverwaltungsprogramm sammelt alles, was ich auf den Rechner überspiele. Aber nach eigenen Kriterien und nicht nach meinen. Ich stehe immer zwischen zwei Stühlen: Mache ich mir die Arbeit und strukturiere die bereits gesammelten Daten um oder lege ich mir auf dem Computer eine eigene Struktur an? Da ich diese Frage bisher nie zufriedenstellend beantwortet habe, bleibt alles wie es ist: Bilder sammeln sich an, gute wie schlechte, und parken auf meinem wertvollen Speicherplatz.

Als ich kürzlich einen Bericht des Apothekenmagazins „Baby und Familie“ zum Bewältigen der Bilderflut las, recherchierte ich etwas nach. Es scheinen wirklich die zentralen Punkte zu sein, die aufgegriffen wurden:

1. Konsequentes Ausmisten

Dass ich diese Aussage mag, ist wohl klar. Unbrauchbare Bilder entsorgen? Nichts lieber als das! Baby und Familie Chefredakteurin Stefanie Becker dazu:

„Um endlich wieder einen Überblick über seine Fotos zu bekommen, hilft in der Regel nur konsequentes Ausmisten. Und so schwer es auch vielen von uns fällt, sollte man zum Beispiel alle Bilder löschen, die mehrfach aufgenommen wurden, und am besten macht man das immer gleich, wenn man fotografiert hat. So behält man dann tatsächlich nur die schönsten und wichtigsten Bilder, und die gilt es dann natürlich sinnvoll zu speichern."

2. Struktur finden und geben

Unabhängig davon, ob man ein spezielles Programm zur Bildverwaltung verwendet oder nicht: Vielfotografierer sind sich einig, dass zu einer ordentlichen Ablage eine gute Struktur gehört. Die meisten sortieren ihre Bilder nach Jahr, dann in einem Unterordner nach Datum und Ort oder Ereignis.

3. Für Back-up sorgen

Meine externe Festplatte lief schon lange nicht mehr ... Ich male mir gar nicht aus, wie es wäre, wenn mein Rechner alle Viere von sich strecken würde. Neben wichtigen Textdateien wären natürlich auch die neusten Bilder futsch. Deshalb Memo an mich und an euch: Back-up-Möglichkeiten prüfen!

Stefanie Becker dazu: „Fotografiert man viel mit dem Smartphone, sollte man ein regelmäßiges Back-up auf dem Rechner machen. Aber auch die Festplatte des Rechners hält natürlich nicht ewig, und so empfiehlt es sich, seine Fotos zum Beispiel auf eine externe Festplatte speichern oder in einer Cloud. Wichtig ist hierbei eine tägliche Back-up-Einstellung, denn crasht die Festplatte vom Rechner sind die Bilder meist unwiederbringlich weg.“

Ja, nun, es ist alles gesagt! Jetzt muss ich nur noch anfangen zu sortieren und meine Festplatte wieder anzuschmeißen ...  


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