07.10.2014

Ratten-Alarm


Als ich gestern einige Erledigungen machte – wegen des stockenden E-Mail-Programms fiel es mir leicht, mich vom Schreibtisch wegzubewegen –, sauste aus einer Hofeinfahrt eine fette Ratte auf mich zu. Ich saß im Auto und scherte mich nicht besonders um das Tier. Doch ich bemerkte, dass ich zum erste Mal bei helllichtem Tag mitten in einer Ortschaft eine Ratte über den Gehweg laufen sah.

Ist das etwas Neues? Etwas Besonderes? Ich recherchierte bei meiner Kollegin von simplify Wissen nach und wurde fündig: Im Sommer 2013 hatte Bettina Röttgers einen Beitrag darüber geschrieben, dass sich Ratten in Städten ausbreiten. Angelockt werden sie von Müll, hauptsächlich von Essensresten und von anderen leicht zugänglichen Nahrungsmitteln. Ratten hinterlassen genauso wie Mäuse Kot, der infektiös sein kann. Salmonellen oder das Hantavirus kommen etwa häufiger vor. Letzteres wird schon beim Fegen der Gartenhütte oder der Scheune durch Einatmen auf den Menschen übertragen. Den größten Schaden richten die Nager an Lebensmittelvorräten an, die, einmal angeknabbert, unbrauchbar sind.

Wer Ratten auf seinem Grundstück sichtet, ist in der Regel für sie und ihre Beseitigung verantwortlich. Einzelne Bundesländer haben dazu Verordnungen erlassen. Entweder man stellt Fallen auf oder beauftragt eine Fachfirma. Wichtig ist, keine weiteren Tiere anzufüttern: Lebensmittelreste sollten nur über den Restmüll oder die Biotonne entsorgt werden! Der Rest vom Mittagessen gehört weder auf den Komposthaufen noch in die Toilette. In Gerümpel fühlen sie besonders gut Unterschlupf – ein Grund mehr also, sich von altem zu trennen. Wer Nagetiere bei sich vermutet, sollte allerdings nur mit Mundschutz und Handschuhen aufräumen!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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