16.10.2016

Schlecht ist, was Platz wegnimmt (!?)


Wie viele Zimmerpflanzen habt ihr in eurem Zuhause? Ich kann meine an einer Hand abzählen: Ein Pflänzchen im Badezimmer, drei im Arbeitszimmer und ein Kaktus im Flur. Früher, so mein Empfinden, hatte „man“ viele Pflanzen in den Wohnräumen. Sogenannte Blumenfenster waren total „in“.

Inzwischen wissen wir, dass Pflanzen im Schlafzimmer eher ungünstig sind. Vielen Menschen fehlt der grüne Daumen, und alleine deshalb verzichten sie auf diese natürliche Art der Dekoration. Nebenbei bemerkt machen Pflanzen Arbeit, denn man muss sie gießen, düngen, umtopfen, abstauben und so weiter.

Doch neulich habe ich ein für mich völlig neues Argument gegen Zimmerpflanzen kennengelernt! Ich saß bei einer Freundin im Wohnzimmer mit Blick auf eine wunderschöne Grünpflanze, die ich noch nie gesehen hatte. Ich fragte sie, ob ich davon einen Ableger bekommen könnte.

„Hast du noch Pflanzen, ja?“, fragte sie mich. Ich war etwas verdutzt. „Ähm, nicht viele, warum?“ Meine Freundin daraufhin: „Ich frage nur, weil mich dauernd Leute auf meine Pflanzen ansprechen und nicht verstehen können, dass ich so viele davon im Wohnzimmer habe. Die meinen alle, das nimmt doch viel zu viel Platz weg.“ Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht: dass Zimmerpflanzen (wertvollen) Platz wegnehmen könnten. Offenbar ist das ein großes Thema!

Meine Freundin hat, nebenbei bemerkt, sehr wenig Platz für sich und ihre Familie (und ihre Pflanzen). Ich fand den Einwand äußerst spannend aus simplify-Sicht. Im Prinzip ist ein Blumentopf samt Inhalt nichts anderes als ein Dekorationsobjekt – mal als einzelner Hingucker, mal als Bestandteil einer begrünten Fensterbank. Vielleicht macht er etwas mehr Arbeit als eine Keramikfigur.

„Darf man als Simplifyer dekorieren?“, lautet die Überschrift eines Artikels hier auf der Website. Der Untertitel liefert sofort die Antwort: „Ja! Ein simplify-Zuhause muss nicht schmucklos sein“. Hier geht’s zum Artikel ...

Ich werde derweil mal erforschen, warum Zimmerpflanzen heutzutage so einen schlechten Stand haben (und warum ich eigentlich so wenige davon besitze)!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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