25.05.2013

Schön oder schnöde? (Un)geliebte Kleidungsstücke


Kennt ihr sie auch? Klamotten, die in eurem Schrank liegen oder hängen, die ihr aber nie anziehen wollt? Trotzdem mistet ihr sie nicht aus, denn für den „Notfall“ sind sie gut genug. Ich habe einige davon – und das, obwohl ich meine Kleider regelmäßig aussortiere. Meistens sind es T-Shirts oder andere Oberteile. Beim Einkauf haben sie mir gefallen, danach wurden sie durchs Waschen oder Trocknen (oder etwa durch Zunahme meiner Körperfülle?) irgendwie zu eng. Oder ich stellte fest, sie sind vernäht und verzogen. Oder der Bügelaufwand ist zu hoch. Eigentlich mag ich sie nicht.

Dann gibt es aber Tage oder Momente, in denen ich sie doch anziehe: Wenn ich mein letztes sauberes Lieblings-T-Shirt für den nächsten Tag aufheben will. Wenn ich eben mal schnell ein Oberteil brauche, um im Garten zu arbeiten. Wenn ich vor dem Urlaub schon alle „schönen“ Teile eingepackt habe. So gibt es viele „Wenns“. Sie alle ändern aber nichts an meinen zweifelhaften Gefühlen gegenüber diesen Kleidungsstücken.

Neulich kaufte ich im Laden ein neues T-Shirt und dachte noch beim Aussuchen: „Prima, dann kommt endlich eines von den ungeliebten weg!“ Zu Hause angekommen, habe ich gleich ein zu eng gewordenes Shirt aussortiert. Mein Plan ist schon seit langem: nur noch „schöne“ Oberteile im Schrank zu haben und zwar genügend davon. Der funktioniert leider nicht, ich kann nicht sagen, warum. Weil die schönen Sachen auch irgendwann schnöde sind? Verwaschen, kaputt, eingegangen, sattgesehen?

Und so bleibe ich dabei: Für ein neues Teil fliegt ein altes raus ...


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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