13.01.2012

Schon wieder Freitag, schon wieder der 13.


Wer mein Blog von Anfang an mitverfolgt hat, der hat mit mir gemeinsam schon einen Freitag den 13. erlebt. Am 13. Mai 2011 schrieb ich unter anderem folgendes:

Für mich ist das ein besonders positiver Tag. Ich drehe die Vorzeichen einfach um. Nicht, dass ich völlig immun gegen jegliche Form des Aberglaubens bin. Aber von einem Freitag den 13. habe ich mich noch nie beeindrucken lassen. (...) Ich habe mich daher im Laufe meines Lebens dazu entschieden, aus dem Unglückstag einen Glückstag zu machen. Ganz einfach. Und es funktioniert!

Nun, diesen Beitrag hatte ich einen Tag früher eingestellt. Und am Freitag den 13. Mai kam alles anders ... Ich kann heute nicht mehr genau sagen, was sich alles ereignete. Ich weiß nur noch: Das war ein äußerst anstrengender, stressiger und unangenehmer Tag! Was mich allerdings nicht dazu brachte, von meiner positiven Grundhaltung gegenüber dieser Konstellation abzuweichen. Auch der heutige Tag wird für mich kein fröhlicher werden. Doch irgendwann, so bin ich überzeugt, wird Freitag der 13. wieder ein Tag sein wie jeder andere auch!

Allerdings wird fast jedem Dritten hier in Deutschland bei der Zahl 13 unwohl. Bei einigen ist die Angst besonders ausgeprägt: Sie meiden die 13 wo es geht. Auch in anderen Ländern gilt die Zahl als Unglücksbote. In vielen Hochhäusern fährt der Fahrstuhl vom 12. in den 14. Stock. Flugzeuge verzichten auf eine 13. Sitzreihe,  Hotels auf die Zimmernummer 13. Selbst in der Formel Eins sucht man vergeblich nach der Startposition 13.

Die Wurzeln dieses Aberglaubens reichen weit zurück. „Das Dutzend des Teufels“ nannte der Volksmund früher die angebliche Unglückszahl. Beim letzten Abendmahl galt Judas Ischariot, der Jesus später verriet, als der 13. Anwesende. In der Bibel handelt das 13. Kapitel der Johannes-Offenbarung vom Antichristen. In der nordgermanischen Mythologie speisen 12 Götter im Götterpalast Walhall. Als Loki, der 13., hinzukommt, entbrennt ein Streit, der zum Tode des Götterlieblings Baldur führt. Die Angst vor der 13 (Triskaidekaphobie) ist übrigens auf den westlichen Kulturkreis beschränkt. In Japan gilt die 13 als Glückszahl.

Übrigens: Nicht nur die 13 gilt als Unglückszahl, sondern der Freitag, an dem Jesus ans Kreuz geschlagen wurde, auch als Unglückstag. Deshalb bringt ein Freitag der 13. für manche doppeltes Unglück. Hinzu kommt: Der 13. Tag eines Monats fällt häufiger auf den Freitag als auf andere Wochentage! Das hängt mit unserem Gregorianischen Kalender zusammen. Nach einer Zeitspanne von 400 Jahren haben wir gemessen an einem bestimmten Tag genau denselben Wochen- und Monatstag. Wegen diesem sich immer wiederholenden Zeitraum ist es nicht möglich, dass Tage gleich oft an der Reihe sind. Den 13. eines Monats haben wir in 400 Jahren 4.800 Mal, er fällt in dieser Zeit 688 Mal auf einen Freitag. Der Spitzenreiter ist gefolgt von Sonntag und Mittwoch – beide überlagern sich 687 Mal mit einem 13. Schlusslichter unter den Unglückstagen sind Donnerstag und Samstag, die nur 684 Mal auf den 13. fallen.


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Ganz einfach Dunja

Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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