14.03.2014

Selbst ist die Frau (oder der Mann)


Möbelrücken war angesagt bei uns in den vergangenen Tagen. Dabei flog der alte Schuhschrank raus und ein neuer Schrank rückte an seine Stelle. Dieser ist etwas höher und bietet – leider oder vielleicht auch zum Glück – keine Ablagefläche mehr. Darauf lagen aber immer meine Schlüssel in einer Schale. Der Griff dort hinein war geübt: Vor dem Verlassen des Hauses nahm ich meinen Schlüssel auf und steckte ihn ein.

Das ging jetzt nicht mehr. Und prompt hatte ich mich am ersten Tag mit dem neuen Schrank ausgeschlossen. Haustüre zu. Schlüssel sonst wo. Das war gestern. Danach stellte ich mich in den Flur, dachte nach und befand: Ein Schlüsselbrett muss her! Also öffnete ich meinen Lieblingsshop im Netz für Ausgefallenes – www.dawanda.de – und schaute mir die angebotenen Schlüsselbretter an. Keines wollte mir so recht zusagen. Beim Klicken durch die Bildergalerie blieb mein Blick dann ganz kurz an einem Schlüsselbrett hängen, das aus einem alten Bilderrahmen gefertigt war. Auch das war nicht wirklich schön. Aber es gab den nötigen Impuls!

Ich ging sofort vom Büro nach unten in den Flur. Auf der Treppe lag ein quadratischer Rahmen aus massivem, dicken Holz. Ich hatte ihn dorthin gelegt, um ihn beim nächsten Besuch ins Sozialkaufhaus mitzunehmen. Denn eigentlich wollte ich den Bilderrahmen ausrangieren – als Rahmen für ein Bild taugte er nicht viel. Ich holte zwei Haken aus der Werkzeugkiste, schraubte sie in das dicke Holz, schlug einen Nagel in die Wand: Fertig war mein Schlüsselbrett! Aus der Entfernung betrachtet (natürlich auch von Nahem) sieht es super aus – den der Goldschimmer auf dem Holz passt farblich perfekt zu den alten Fließen an den halbhoch gekachelten Wänden des Flurs.

Mission erfüllt. Schlüssel wieder ins Blickfeld gerückt. Ganz einfach.


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Ganz einfach Dunja

Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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