05.07.2011

simplify kann man lernen


Als Mitglied des simplify-Teams ist das selbstverständlich: Dunja liest simplify-Tipps. Vergangene Woche, da habe ich sogar einen angewendet, ohne es zu wissen. Wenn das kein Erfolgserlebnis ist!

Zurzeit habe ich ziemlich viel um die Ohren, privat wie geschäftlich. Deshalb bin ich dazu übergegangen, mir To-do-Listen zu erstellen. Als ich die Liste für vergangenen Montag schrieb, stand drauf unter anderem: Techniker anrufen. Ich hatte eine neue Telefonanlage bestellt, und wegen der vielen Feiertage hatte sich die Installation verzögert. Da wollte ich nachhaken.

Als ich dann „Techniker anrufen“ aufschrieb, dachte ich: "Liebe Dunja, mach dir die Mühe und schreibe gleich die Telefonnummer dazu. Sonst musst du am Montag erst danach suchen." Also überwand ich mich im Moment des Aufschreibens, gleich nach der Nummer zu googeln – das ist absolut untypisch für mich. Eineinhalb Tage später, es war Montagmorgen, blickte ich auf meinen Zettel und war einfach nur dankbar, dass dort schon die Nummer stand! Das war simplify, denn am Samstag hatte ich noch Zeit für die Vorbereitung, der Montag war so vollgepackt mit To dos, dass ich mich über das Nummer-Raussuchen sehr geärgert hätte.

Am Donnerstag las ich dann in der simplify your life-Ausgabe vom August 2000 Folgendes zum Thema Selbstmanagement:

Das 15-Sekunden-Geheimnis 1: Unterscheiden Sie zwischen Tat und Tätigkeit

Taten befreien, Tätigkeiten versklaven. Stellen Sie sich eine Ratte in einem Käfig mit Laufrad vor. In der Mitte des Käfigs befindet sich ein roter Knopf, der die Tür des Käfigs öffnet. Da das Ziel der Ratte die Freiheit ist, wird sie unverzüglich den roten Knopf betätigen und sich nicht mit Herumrennen im Laufrad beschäftigen. Das Drücken des befreienden Knopfes ist eine Tat, das Laufen im Rad eine Tätigkeit. Eine Tat führt zu einem Ziel, eine Tätigkeit bleibt ohne Folgen.

15-Sekunden-Geheimnis 2: Schreiten Sie zur Tat

Überlisten Sie Ihre Trägheit. Schalten Sie den 15-Sekunden-Prozess "Mache ich doch lieber erst morgen" aus, indem Sie in Ihrem Kalender und auf Ihren To-do-Listen nicht Oberbegriffe aufschreiben, sondern Ihre konkrete Tat:

Statt "Brief an Dr. Wagner schreiben" notieren Sie den ersten Satz: "Lieber Herr Dr. Wagner, meine Unzufriedenheit mit Ihrer Bank hat einen Punkt erreicht ..."

Statt "Petra anrufen": 0228/7766553, Petra.

Statt "Tisch reservieren": 0221/353546, 12.8., 19.00, 4 Personen.

Da wurde mir klar: Das alles hatte ich schon mal gelesen! Und ich habe mich unbewusst daran erinnert, als ich meine Liste erstellte. Einfach genial!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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