30.09.2014

simplify your Entscheidung


Manchmal wissen wir einfach gar nichts. Das sind solche Momente, in denen wir zum Beispiel eine Entscheidung treffen müssen, eine Lösung für etwas benötigen oder in denen wir definieren sollen, wie wir uns fühlen und was wir brauchen. „Ich weiß es nicht“, lautet die Antwort Nummer 1 auf dieses Gefühl der Ratlosigkeit.

Eine Freundin von mehr wendet in solche Lebenslagen gerne einen Trick an. Sie sagt: „Wenn du es wüsstest, was würdest du dann tun?“ Meist bekommt sie prompt eine Antwort. Denn wir sind bekanntlich sehr weise, wir wollen es nur oft nicht wahrhaben. Gerade habe ich das Buch von Georg Rupp „Das Sternum-Projekt. Die 7 Schlüssel für ein reiches Leben“ aufgeschlagen. Ich landete bei der Seite, in der es um Entscheidungen geht, im Kapitel über Klarheit. Auch Rupp schreibt sinngemäß: Manches lässt sich mit dem Verstand einfach nicht entscheiden. Wir müssen loslassen und auf unsere Intuition und unser Bauchgefühl vertrauen. Wie gesagt ...: Meist haben wir die Antwort schon in uns, bevor wir fälschlicherweise sagen „Ich weiß es nicht“!

Vielleicht erwarten oder hoffen wir, dass ein Gegenüber unsere innere Entscheidung befürwortet? Sie mit guten Gründen anzweifelt? Uns also Sicherheit gibt, uns für das Richtige zu entscheiden?

Auch bei dem Führungskräftetrainer Roland Kopp-Wichmann habe ich die Tage etwas darüber gelesen, wie wir uns Entscheidungen leichter machen können. Denn sehr oft ist es die Angst vor dem Scheitern, die uns davon abhält Farbe zu bekennen. Kopp-Wichmann rät zu folgender Fragestellung (ich habe sie etwas abgewandelt): „Wenn ich wüsste, ich könnte nicht scheitern. Wofür würde ich mich dann entscheiden?“ Ich glaube, diese Frage kann schnell zu einer Klarheit führen, wie sie Rupp als notwendig für ein reiches Leben erachtet. Als nächstes stünde die Frage an: „Wie kann ich das, wofür ich mich eben entschieden habe, tatsächlich erreichen?“

Die „Wie-Frage“ halte ich für zentral. Sie drückt aus, dass es eine Möglichkeit oder sogar mehrere gibt, an ein Ziel zu gelangen. Sie steht dem „Ich kann das oder erreiche das sowieso nicht“ entgegen. Das wäre die Haltung, mit der wir niemals ans Ziel kämen. Das „Wie“ lässt einen Erfolgsglauben erkennen. Das motiviert. Stellen wir uns vor, wir könnten uns für eine Sache nicht entscheiden, weil sie uns misslingen könnte. Zum Beispiel den Job hinzuschmeißen, um etwas Eigenes, Kreatives zu machen. Jetzt stellen wir uns die Frage: „Wenn ich nicht scheitern könnte mit meinem eigenen Projekt. Was würde ich tun?“ Ganz klar: „Ich würde es ausprobieren wollen!“ Dann lautete die nächste Frage: „Was kann ich tun, damit mir mein Vorhaben gelingt? Also: Wie werde ich damit erfolgreich?“

Jetzt fängt die eigentliche Arbeit an! Aber die Entscheidung, die ist erst einmal getroffen!


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Ganz einfach Dunja

Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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