26.09.2014

Stau im Oberstübchen


Mittwoch, 11:47 Uhr in Deutschland. Ein zufriedenes, entspanntes Grinsen legt sich auf mein Gesicht. Ich habe gefunden, wonach ich suchte. Endlich! Nach 27 Minuten. Was nun folgt, ist kein Beitrag über die Notwendigkeit des Aufräumens. Nein, es geht um die Verknüpfungen in unserem Gehirn, die dazu führen, dass Verschüttetes plötzlich wieder zugänglich wird.

In meinem Fall war ich nur halb erfolgreich. Denn ich fand nicht aus eigener Kraft, was mir 27 Minuten lang auf der Zunge gelegen war. Aber ich wusste mir zu helfen. Und ich konnte einfach nicht locker lassen! Kennt ihr das?

Folgendes war passiert: Ich stellte gerade einen neuen Newsletter für simplify aktuell zusammen. Der erste Teil sollte davon handeln, wie wir positiver sprechen können. Allzu oft drücken wir uns negativ aus und verletzen damit andere, werten ab, verurteilen oder kommunizieren feindselig. Für den zweiten Teil suchte ich einen simplify-Beitrag, in dem eine Frau erwähnt wurde, die sich genau um eine solche positive Sprache bemüht. Ich war mir zu 100 % sicher, dass es diesen simplify-Artikel gibt. Leider fiel mir der Name dieser Frau nicht mehr ein und ich wusste nicht, wonach ich suchen sollte.

Mir war besagter Beitrag im Gedächtnis geblieben, weil ich von eben dieser Frau einmal gelesen und ein Kartenset bestellt hatte. Auf jeder Karte stand ein Satz in „negativer Sprache“, die uns sehr geläufig ist, und auf der Rückseite in „positiver Sprache“, die eigentlich viel wirkungsvoller ist. Ich fand das Kartenset so toll, dass ich es verschenkte. Deshalb konnte es mir am Mittwoch nicht weiterhelfen. Ich sah es genau vor Augen: Es war blau, mit weiß und gelb. „Mensch, wie heißt denn nur die Autorin!?“, fragte ich mich immer und immer wieder. Ich verrenkte sprichwörtlich mein Hirn – und konnte doch die Erlösung nicht finden.

„Positive Sprache“ gab ich alsdann bei Google ein. Auch hierüber fand ich sie nicht. Ich war versucht aufzugeben und weiterzuarbeiten. Doch es ließ mich nicht los. Ich musste herausfinden, wonach ich suchte! Dann kam mir der rettende Gedanke! Ich öffnete die Seite von amazon.de und gab in der Suchmaske ein: Kartenset, Sprache. Und dann kam es, mein zufriedenes Grinsen! Der zweite Vorschlag war ein Volltreffer. Mechthild R. Scheurl-Defersdorf heißt die Gute – darauf wäre ich auch in 2.700 Minuten niemals gekommen!

Damit wäre einmal wieder bewiesen: Wir müssen nicht alles wissen. Wir müssen nur wissen, wo wir nachschauen können!

Wen es thematisch interessiert: „Die Kraft der Sprache“ heißt besagtes Kartenset! Und „Zauberwörter fürs Zeitmanagement“ der gesuchte simplify-Beitrag!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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