16.07.2015

Tagschreck-Alarm: Nichts geht mehr!


Dieser Zustand gefällt mir gar nicht. Leider gibt es hierzu keinen facebookähnlichen Button, den ich wieder auf „Gefällt mir“ setzen kann. Ich vermute, es wird etwas komplexer sein. Wovon schreibe ich hier überhaupt?

Meine Internetverbindung funktioniert jedenfalls wieder. Seit Dienstag dürfte es keine Schwankungen oder Totalausfälle mehr geben. Wollen wir es hoffen!

Dank des Netzausfalls und eines zweitägigen Seminars habe ich einen Zeitsprung nach hinten gemacht, während die Zeit nach vorne weitergelaufen ist. Vor lauter Hin-und-her-denken zwischen „Das muss ich noch“ und „Das müsste ich jetzt“ bleibe ich irgendwo in der Mitte im Nichts hängen. Das ist mein Zustand.

Mir geht’s wie einem Nachtschreck-Patienten, der zwischen zwei Schlafphasen hängenbleibt. Habe ich Tagschreck? Auf jeden Fall spüre ich da ein dringendes Bedürfnis nach neuer Ordnung und Struktur. Dafür nahm ich mir bisher im Arbeitsalltag viel zu wenig Zeit. Ich habe gearbeitet und gearbeitet und das ganz gut.

Nun sind meine Aufgaben und (inneren) Verpflichtungen explosionsartig in die Höhe geschnellt. Aus allen Ecken schreit es „To do!“, „To do!“, doch viel zu selten ist das „Done“ zu hören.

Mein erster Gedanke dazu lautet: Ich brauche eine bessere Tagesplanung! Dann mache ich dies, dann ist Zeit für jenes.

Mein zweiter Gedanke dazu lautet: Der Tagesplan macht erst Sinn, wenn ich einen Überblick über meine Aufgaben habe! Und dieser existiert bisher nur in meinem Kopf, was glaube ich eher chaosförderlich ist als chaosverhindernd.

Mein dritter Gedanke dazu lautet: Einen Überblick über meine realen Aufgaben erhalte ich nur, wenn ich mir vorher Gedanken über meine Ziele mache!

Und schon lande ich wieder in meinem Nichts. Ziele formulieren ist wie Säge schärfen. Notwendig und doch so schwer anzugehen! Ich glaube, ich sollte erst mal wieder im Außen aufräumen. Das hilft mir innere Klarheit zu finden. Spätestens in der ersten Ferienwoche gehe ich das an!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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