13.10.2012

Tipps zum Eingefrieren und Kindheitserinnerungen


Ein Gefrierschrank ist bei mir mit besonderen Kindheitserinnerungen verbunden: Als ich klein war, gab es am Ende des ungepflasterten Weges, der von unserem Haus abging, eine „Gefrieranlage“. So nannten die Einheimischen dieses einstöckige Gebäude, in dem alle Familien des Dorfes ihre Gefriertruhe stehen hatten. Wir hatten einen großen Garten, und von Frühjahr bis Herbst haben unsere Frauen alles mögliche geerntet, geputzt, zerkleinert, teilweise blanchiert, um damit die Truhe in der Gefrieranlage zu füllen. Diesen Weg bin ich also sehr oft gegangen.

Ich weiß nicht, ob es daher kommt: Ich weiß meinen Gefrierschrank sehr zu schätzen und nutze ihn rege. Gerade Suppen oder Soßen koche ich gerne in größeren Mengen vor, um kleine Portionen für je eine Mahlzeit einzufrieren. Als echter Frost-Fan will ich euch deshalb die folgenden Tipps von Jürgen Beckhoff vom aid infodienst ?Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz e. V. zugänglich machen. Darunter befindet sich auch ein echter simplify-Tipp, wenn es um’s Eingefrieren von geschmacks- oder farbintensiven Speisen geht.

Hier Beckhoff’s Grundlagen in Sachen Verpackung:

  • Das Material muss unbedingt als "gefriergeeignet" deklariert sein. Frühstücksbeutel, Frischhaltefolie, handelsübliche Plastiktüten, Müllbeutel oder Jogurt- und Quarkbecher erfüllen diesen Anspruch nicht. Sie werden schnell porös und brüchig, was Gefrierbrand und andere geschmacks- und konsistenzschädigende Auswirkungen haben kann.
  • Welche Verpackung die Richtige ist, hängt vom Gefriergut und der späteren Verwendung ab. Flüssige bzw. halbflüssige Lebensmittel wie Suppen und Soßen füllt man am besten in Beutel oder Dosen ab. Werden diese später in der Mikrowelle aufgewärmt, sollte man gleich eine dafür geeignete Verpackung wählen. So erspart man sich das mühsame Umfüllen.  
  • Bei größeren, unregelmäßig geformten Stücken wie Fleisch mit Knochen oder ganzen Kuchen sind große Beutel oder auch Alufolie eine gute Wahl. Aber Vorsicht: Alufolie ist empfindlich, vor allem gegen salz- und säurehaltige Lebensmittel. Deshalb kann es passieren, dass Sauerbraten, Himbeeren, Obstkuchen oder salziger Käse Löcher in die Folie fressen. Zum Teil nehmen die Lebensmittel auch einen metallischen Glanz an und der Geschmack wird beeinträchtigt.
  • Folien, Beutel und Schlauchfolien sollte man aus hygienischen Gründen nur einmal verwenden.
  • Kunststoffdosen lassen sich dagegen immer wieder verwenden. Sie müssen aber nach Gebrauch intensiv gereinigt und ausgelüftet werden, vor allem, wenn man sehr aromatische oder färbende Speisen wie Gulasch und Tomatensoße darin eingefroren hat. simplify-Tipp: Wer sich diese Arbeit sparen möchte, kann solche Speisen vorher in einen Plastikbeutel füllen, diesen verschließen und in der geschlossenen Dose einfrieren. Ist der Inhalt vollständig tiefgekühlt, nimmt man den gefrorenen Beutel einfach wieder aus der Dose heraus und legt ihn, platzsparend rechteckig geformt, zurück ins Tiefkühlfach.

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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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