30.05.2014

Träume machen stark


Vor einigen Tagen erstaunte mich eine Geschichte, die ich in der aktuellen Ausgabe von sinn.ich las, ein Heft, das ebenfalls im Orgenda Verlag für persönliche und betriebliche Weiterentwicklung erscheint (www.sinn-ich-im-netz.de). Ein Beitrag handelt von mutigen Entdeckerinnen, die gegen alle Widerstände Teile dieser Erde bereist haben. Eine Frau, die darin vorgestellt wird, ist Dame Freya Madeline Stark.

Im ersten Abschnitt über sie ist zu lesen, sie sei schon als Kind zarter Natur gewesen und werde ihr Leben lang kränkeln. Im letzten Satz steht, sie sei 1993 im Alter von 100 Jahren verstorben. Das hat mich nachdenklich gemacht. Wenn jemand jung verstorben ist, habe ich schon oft gehört: „Die war schon als Kind ständig krank“ oder „Der kämpfte Zeit seines Lebens gegen seine schlechte Gesundheit an“.

Freya Stark schaffte es, den Nahen und Fernen Osten zu bereisen und zahlreiche Bücher darüber zu schreiben. Sie trotzte schweren Krankheiten und ihrer Herzschwäche. Mit 86 eroberte sie noch den Himalaya. Ist das nicht ein Wunder?

Am Wochenende griff ich auch seit langem mal wieder zu meinem Lieblingsbuch „Aus Liebe zum Leben“ von Rachel Naomi Remen. Dort las ich ein Kapitel, in dem die an Morbus Crohn erkrankte Autorin eine Wendung in ihrem eigenen Leben beschreibt. Mit 16, sie besuchte gerade das College, fiel sie für 6 Monate ins Koma. Die Ärzte gaben keine gute Prognose ab: viele Operationen, eine geringe Lebenserwartung, Invalidität. Sie hielten es für unmöglich, dass Remen wieder zum College gehen konnte. Sie tat es. Als ihr Vater ihr das Geld fürs College verweigerte, sprang Remens Mutter ein und finanzierte ihr Studium. Sie begleitete sie zurück an die Universität und ließ sie dort ihren Weg gehen. Remen war nach wie vor krank und schwach, aber sie wollte unbedingt Ärztin werden. Inzwischen ist sie grauhaarig und eine erfahrene Pionierin der ganzheitlichen Geist-Körper-Gesundheitsbewegung. Ihre chronische Erkrankung hat sie offensichtlich überwunden.

Als Remen ihre Mutter einmal fragte, ob diese damals keine Angst um sie gehabt habe, bekam sie eine überraschende Antwort: Natürlich hätte sie große Angst um sie gehabt. Aber sie wollte ihr die Möglichkeit geben, ihre Träume am Leben zu erhalten. Andernfalls hätte die Krankheit sie womöglich besiegt. Doch wie wir sehen, hat sie das nicht! Auch Freya Stark folgte ihrer Faszination von der orientalischen Welt ...


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