19.10.2012

Über Omas, Großmütter und den Oma-Tag


Gestern hatte ich einen rechercheintensiven Arbeitstag. Zunächst kümmerte ich mich um das Vogelhäuschen, zwischendurch um deutschen Wein, später dann um Zeitmanagement. Dabei bin ich über zwei Themen gestolpert, die mich angesprochen haben: der Oma-Tag und Kino-Filme, die uns zu Höchstleistungen antreiben oder aber zur Entspannung bringen. „Prima!“, dachte ich. „Dann schreibst du was über die Oma und stellst ein paar Film-Omas mit Vorbild-Charakter vor!“

Also fange ich mit dem Oma-Tag an. Dieser war vergangenen Sonntag, am 14. Oktober. Es war wohl der erste oder zweite Oma-Tag überhaupt in der deutschen Geschichte. Leider habe ich davon nichts mitbekommen. Doch zum Glück war ich gerade an diesem Tag bei meinen Eltern zu Besuch – und meine Mutter ist schließlich die Oma meiner Tochter. Da die Enkelin an diesem Sonntag mit Omas ausgedienten Knöpfen etwas für sie gebastelt hat, hat sie sie auch gewürdigt. Auf ganz unkommerzielle Art und Weise ...

Meine eigenen Omas leben beide nicht mehr, doch in Gedanken habe ich sie immer bei mir. Schließlich haben sie mich einen Teil meines Lebens begleitet: wenn meine Eltern arbeiten oder beruflich mehrere Tage unterwegs waren, als Zeugen ihrer Zeit, als lebendige Familiengeschichte, als Trösterinnen und wichtige Bezugspersonen. Eine Oma ist auf Familienvideos, Audiokassetten und sogar in youtube.com noch immer erlebbar. Das ist irgendwie beruhigend.

Bei meiner Suche nach Film-Omas im Internet musste ich feststellen, dass es gar nicht so viele zu geben scheint, wie ich dachte. Zumindest nicht unter den klassischen Suchbegriffen. In meinem Gedächtnis haben sich auch nur wenige Film-Omas halten können: Die Kalender-Girls und Mrs. Doubtfire. Letztere ist zwar Robin Williams als Vater in der Verkleidung eines 60-jährigen Kindermädchens. Aber ich finde, sie geht ohne Probleme als klassische „Oma“ durch.

Immerhin schaffen es dieses Jahr zwei Oma-Filme in unseren Kinos. In „Oma und Bella“ (Start im August 2012) erzählen zwei jüdische Berlinerinnen Geschichten, wie andere Omas sie ähnlich erlebt haben: von ihrer Kindheit, ihrem Überleben der Ghettos und Lager, ihren Männern und dem Leben nach dem Zweiten Weltkrieg.

Im November kommt Marianne Sägebrecht als Oma in „Omamamia“ in die Kinos. Oma soll ins idyllisch gelegene Seniorenheim, doch sie will nach Rom, zum Papst! Um etwas zu beichten, was sie schon seit vielen Jahren mit sich herumträgt ...

Tja, das war es auch schon fast. Begegnet bin ich noch „Deutschlands berühmten Größmüttern“, wie sie welt.de im Jahr 2006 präsentierte. Und eingefallen ist mir noch die schrille Mamika, die ich in „Auf die Oma gekommen“ einmal vorgestellt hatte. Vielleicht fällt euch noch die eine oder andere Oma ein, die es zu erwähnen gilt!? 


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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