13.11.2015

Überraschung: So bestimmt „Zen“ unseren Alltag


Ein eher dummer Zufall wollte es, dass ich heute über „Zen“ schreibe. Oder sagen wir besser: Ich gebe euch einen kleinen Eindruck, in welchen deutschen Alltagswörtern die Silbe „zen“ versteckt ist. Dazu will ich unseren simplify aktuell Redaktionsplan nutzen. Denn er brachte mich schließlich auf diese Idee.

Als ich heute Morgen über die Suchfunktion herauszufinden versuchte, ob ich einen Artikel über „Zen“ schon veröffentlicht habe, gab ich natürlich genau diese Buchstabenfolge ein. Ich konnte mich nur an den Artikel „Staubsauger-Zen“ erinnern. Deshalb war ich äußerst überrascht, als ich eine viel größere Menge an Treffern hatte als erwartet! Im Putzen steckt das zen genauso wie im Sitzen!

Das ist meine Ausbeute:

  • Strategien einsetzen
  • Rückenschmerzen
  • Ziele setzen
  • Putzen
  • Nutzen
  • Schützen
  • Konzentration
  • Sitzen
  • Finanzen

Was ist das überhaupt, dieses Zen – mal abgesehen von einer beliebten Wortsilbe in unserer Sprache?

Es heißt, Zen sei überall. Wir leben quasi darin. Zen ist in uns und um uns herum, und es fließt durch uns hindurch.

Für diejenigen, die sich damit befassen, ist es eine Geistes- und Lebenshaltung. Wörtlich übersetzt bedeutet Zen soviel wie Versenkung (in einen meditativen Zustand).

Das Wichtigste scheint mir, sich als Einheit mit dem Ganzen wahrzunehmen und den Augenblick zu leben, durch und durch, ohne in zu beurteilen und zu hinterfragen.

Damit bekommen vor allem die Tun-Wörter eine völlig neue Bedeutung: sitzen, (ein)setzen, nutzen, putzen, schützen, konzentrieren. Spontan fällt mir noch das Tanzen ein: Jeder kann sich vorstellen, wie wir im Zustand völliger Hingabe und Gedankenlosigkeit tanzen. Genauso können wir in dieser inneren Haltung sitzen, uns einsetzen, sogar putzen!

Selbst Schmerzen lassen sich in diesem Zustand erfahren. Erst kürzlich berichtete eine Freundin davon, wie sie sich ihren Muskelschmerzen durch und durch hingegeben hat. Sie war gerade wieder auf dem Weg der Besserung und fühlte sich gestärkt dadurch, diese schmerzende Phase als inneren Prozess durchlebt zu haben.

Auch für unsere Finanzen beziehungsweise den Umgang mit ihnen brauchen wir Achtsamkeit und die Fähigkeit, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dass Zen und Geld gut zusammenpassen, wird etwa im Blog „Zendepot“ von Holger Grethe deutlich.

So, das war mein kleiner Ausflug in die Welt der deutschsprachigen Zens – mit hoffentlich vielen Anregungen für euch!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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