03.11.2011

Unglaublich, welche Sprache der Körper spricht - Tipi-Woche 3


Als ich das erste Mal von Tipi las, wollte ich sofort mehr darüber Wissen. Als Co-Autorin eines Buches über Schwangerschaft und Geburt weckte es meine Neugier, dass viele unserer Probleme im Erwachsenenalter in eben dieser Zeit ihre Wurzel haben sollen. Davon geht Tipi-Begründer Luc Nicon aufgrund seiner Erfahrungen und inzwischen auch Forschungsarbeit aus.

So führte mich mein virtueller Weg dann zu Monika als derzeit einzige in Deutschland tätige Tipi-Begleiterin. „Ich will mehr über Tipi erfahren“, schrieb ich ihr. Sie rief mich an, erzählte mir ein wenig davon und fragte mich, ob ich denn gerne eine Sitzung machen möchte. Mir ging es damals nicht besonders gut, eine alte Sache belastete mich enorm. „Da kann Ihnen Tipi helfen, oft schon mit einer Sitzung“, sagte Monika. „Wie! Das geht doch gar nicht!?“, zweifelte ich. Eine Sache, die ich schon so viele Jahre mit mir herumtrage, soll einfach so verschwinden? Na ja, ich wollte mich mal darauf einlassen – schließlich ist eine Sitzung kein allzu großer Verlust an Ressourcen jedweder Art.

Das angenehme war: Von meinem Problem wollte Monika gar nicht so viel wissen. Sie fragte lediglich nach einer Situation, in der dieses Problem zuletzt auftrat – wenn auch nur ganz leicht. Damit machten wir Tipi, am Telefon. Keine halbe Stunde, und wir waren durch. „Das geht nicht immer so schnell“, meinte sie, „es fiel Ihnen leicht, eine Verbindung zu Ihrem Körper zu bekommen.“ Okay, das nahm ich dann mal so an. Monika meinte: „Sie haben sehr wahrscheinlich etwas aufgelöst.“ Und Dunja war skeptisch: „Ich habe keine Ahnung, ob es etwas geholfen hat. Ich fühle mich jedenfalls total erleichtert und gut.“

Monika bot mir dann einige Zeit später an, eine Ausbildung in autonomem Tipi zu machen. Denn Tipi ist nicht nur in klassischer oder telefonischer Begleitung möglich, sondern auch in der Selbstanwendung. Ich war sofort mit dabei. Der Grund: Das, was ich bei unserer ersten Sitzung in meinem Körper wahrgenommen hatte, war absolut faszinierend! Niemals zu vor habe ich dieser Sprache meines Körpers gelauscht. Und zwar nur ihr. Alleine das war es mir Wert, weiterzumachen!
Inzwischen weiß ich, dass ich schon einiges aufgelöst habe. Es ist im Alltag sofort feststellbar (auch wenn man manchmal vergisst, dass man jemals ein Problem mit einer Sache hatte ...)! Deshalb mache ich bei Monika und Luc jetzt meine Ausbildung zum Coach – worüber ich sehr dankbar bin.

Hier noch ein paar Fakten: Es gibt inzwischen ein Netzwerk von rund 300 Tipi-Coaches, das vorwiegend den französischen Sprachraum abdeckt und sich nun ausweitet in die USA und wahrscheinlich nach China und Argentinien. Im November erscheint das Buch von Luc Nicon und Dr. Monika Wilke, „Befreit von alten Mustern“. Und nächste Woche gibt es von mir einen Tipi-Fahrplan zum selbst Ausprobieren!

Lesen Sie auf dieser Seite den Betrag zur Tipi-Woche 4


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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