06.08.2014

Unterwegs mit dem Fernbus


In meinem Freundeskreis wird das Busfahren wieder „in“, insbesondere unter Städtern, die selten mit dem Auto unterwegs sind oder gar keines brauchen. Am Wochenende traf ich in München eine Freundin, die runde 400 Kilometer mit dem Fernbus zurückgelegt hatte – für 9 Euro! Wenn es teurer kommt, zahlt sie 23 Euro, sagte sie. Auch das ist ein unschlagbarer Preis, verglichen mit den Kosten für die eigene PKW-Anreise oder für eine Bahnfahrt. Ich war überrascht! Für 9 Euro nach München?

Also hörte ich mal genauer hin, was meine Fernbus-Freunde zu erzählen haben: Das Busliniennetz ist bereits gut ausgebaut. Die Busse fahren relativ zügig, mit wenigen Stopps, was für eine gute Streckenplanung spricht. Mit an Bord sind viele Studenten, Menschen mittleren Alters, Rentner, auch Geschäftsleute. In der Regel gibt es in den Bussen einen kostenlosen Internet-Zugang, der aber nicht immer funktioniert.

Tickets bucht man online, je früher, desto günstiger. Beim Unternehmen „Flixbus“ kann man eine CO2-Kompensation für einige Cent dazubuchen, um den CO2-Ausstoß seiner Fahrt zu neutralisieren. Ebenfalls oft auf den Straßen zu sehen, sind Busse von „Mein Fernbus“ oder ein „ADAC-Postbus“, um nur einige zu nennen. Dieses Jahr hat Stiftung Warentest neun Anbieter von Fernbuslinien getestet.

Viele Busse starten an den Hauptbahnhöfen großer Städte, zum Teil auch außerhalb an Park&Ride-Plätzen, die per Straßenbahn erreichbar sind. Da die Busse auf den Autobahnen unterwegs sind, meistens am Tage, kann es natürlich zu Staus und Verspätungen kommen. Das Fazit meiner Freunde: Sie haben mit Fernbusfahrten bisher nur gute Erfahrungen gemacht, auch in punkto Pünktlichkeit.


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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