14.03.2016

Vorbei mit der Kisten-Zauberei


Das Ausmisten und Aufräumen ist bekanntlich mein Lieblingsthema in diesen Wochen. Es ist fast so, als gäbe es nichts anderes, über das ich schreiben könnte. Ein bisschen ist es auch so. Ich sehe es einfach als oberstes simplify-Thema an, über das ich immer wieder selbst konsumieren und auch schreiben kann!

Meine Aufmerksamkeit galt am Wochenende einem großen, nicht ausgebauten Zimmer in unserem Haus. Das ist der Ort, wo auch die Oster-Deko in einer Kiste steht. Ihr erinnert euch vielleicht ... Doch bis zur Oster-Deko bin ich nicht vorgedrungen, wenngleich ich mal kurz den Deckel angehoben und reingeschaut habe! 

Ich habe mir erst einmal einen freien Weg ins Zimmer gebahnt. Seit ich einen Online-Shop habe, sammle ich nämlich leere Kisten und Kartons. Ich weiß schließlich nie, wann ich eine größere Kiste als meine Standardverpackungen benötige! Hinzu gesellten sich noch zahlreiche Umverpackungen von Elektrogeräten, die wir alle brav aufheben für den Garantiefall. Da es im Winter sehr kalt in diesem Zimmer ist, wird dort mehr „einfach abgestellt“ als „ordentlich eingeräumt“.

Am Samstag schien bei uns die Sonne, folglich war es im Zimmer wärmer als sonst. Und ich begann, mich durch das Kisten-Chaos zu schlagen. Die ganzen Umverpackungen entfaltete ich, sodass sie nun hochkant und platzsparend an der Seite stehen können. Alle dünnen, instabilen Kartonagen entsorgte ich sowie jede Menge Füllmaterial zum Schutz der Ware.

Zwei große Kisten bieten nun Platz für papiernes und Kunststoff-Füllmaterial. Alles, was dort nicht mehr hineinpasste, entsorgte ich. Von nun an gibt es eine Grenze. Ist die Kiste voll, wandert neues Füllmaterial in die Tonne. A propos Tonne: Vergangene Woche traf meine bestellte Papiertonne ein. Bisher hatte ich für die örtlichen Vereine Papier in Kartons gesammelt. Weil das teilweise umständlich war, landete sehr viel Papier in der Wertstofftonne. „Das muss nicht sein“, sagte ich mir und entschied mich für die reine Papiertonne. Die Vereine werde ich nach wie vor unterstützen. Die Bilanz nach Samstag ist: eine volle Papiertonne!

Alle Kisten, die eine gute Größe haben und brauchbar erscheinen, habe ich so eingefaltet, dass immer die nächst kleinere Kiste in die nächst größere passt. Das spart Platz und ich muss keine Geheimnisse mehr lüften, à la: "Ist vielleicht in dieser Kiste noch eine kleiner Kiste versteckt?" Jetzt sehe ich alle Größen auf einen Blick und habe auch nicht mehr zwanghaft alles aufgehoben, was nach Versandkarton aussieht.

Nun ist wieder freie Luft zum Atmen und laufen – und ein weiteres Stück geschafft in meinem persönlichen Ordnungsplan!


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Ganz einfach Dunja

Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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