27.03.2014

Warum abwarten und Tee trinken nicht ausreicht


Am Dienstag erhielten alle Leser des E-Mail-Newsletters simplify aktuell von mir einen Beitrag über das Bumerang-Prinzip von Lothar J. Seiwert. Darin geht es darum, wie wir es schaffen, unsere Lebensziele zu verwirklichen, ohne geradewegs darauf zulaufen zu müssen. Denn das gelingt in der Regel kaum. In diesem Beitrag „Selbstmanagement: Das Bumerang-Prinzip“ gibt es einen Abschnitt mit folgendem Inhalt:

Lernen Sie das Wollen

„Ich möchte bekannt werden". Solange Sie Ihre Wünsche so vage formulieren, werden sie eher ein Hemmschuh sein als eine Motivation. Verdeutlichen Sie unklare Visionen. Entwerfen Sie konkrete Bilder: Wie Ihr Name auf einem Plakat steht oder in einem Zeitungsartikel. Arbeiten Sie dann auf dieses Bild zu. Das wird funktionieren. Wie ein Bumerang werden Sie sich schrittweise Ihrem Ideal annähern, auch wenn es auf dem Weg dorthin immer wieder einmal Umwege geben wird.

Solche Empfehlungen können wir häufig lesen. Andere simplify-Artikel enthalten ähnliche Vorschläge. Der Vorteil des detaillierten Visualisierens liegt klar auf der Hand: Bilder erreichen sehr schnell unser Unterbewusstsein. Und dieses brauchen wir, um bei unseren Zielen, Wünschen oder Träumen eines Tages anzukommen. Holen wir das Unterbewusstsein nicht mit ins Boot, laufen wir Gefahr, dass es unsere Vorhaben unterwandert und sabotiert. Deshalb gibt es auch von mir ein „Daumen hoch“ für klare Visionen!

Allerdings möchte ich noch etwas hinzufügen: Wenn wir ein konkretes Bild entworfen haben, dürfen wir uns nicht zurücklehnen und abwarten, dass es sich eines Tages verwirklicht. Wir sollten aktiv etwas dafür tun – und es trotzdem in gewisser Weise loslassen. Das klingt paradox. Ich will es einmal an einem Beispiel verdeutlichen:

Heidi wünscht sich eine Traumwohnung mit Dachterrasse, mitten in der Stadt und trotzdem ruhig. Sie entwirft ein konkretes Bild dazu, bastelt eine Collage mit allem, was ihre Wohnung haben soll. Dann darf sie ihre Vision loslassen. Während sie vorher ganz verbissen 4 Jahre lang ihre Traumwohnung gesucht hat, sieht sie der Erfüllung ihres Traumes nun gelassen entgegen. Sie hat eine konkrete Vision, also wird sie eines Tages kommen, die Traumwohnung. Um ihren Glauben daran zu verstärken, hängt sie ihre Collage in ihrem Flur auf, so dass sie jeden Tag daran erinnert wird. Wenn Sie aber nun weder die Augen offen hält für freie Wohnungen, noch ihren Freunden und Bekannten erzählt, dass sie eine sucht, wird sie vermutlich ihre Traumwohnung nicht bekommen.

Ob es nun die Wohnung ist, ein neuer Partner, ein anderer Job oder ein anderer Traum, der sich erfüllen soll: Wir sollten uns stets dafür einsetzen, uns schrittweise dem Ideal anzunähern, wie es im zitierten Abschnitt heißt.


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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