26.08.2015

Warum ich mir ein Malbuch kaufe


In diesen Tagen nehme ich mich arbeitsmäßig sehr zurück. Das hatte ich euch bereits am Montag mitgeteilt, als es um Bücher ging. Aktuell überlege ich mir gerade, eines von diesen Erwachsenenmalbüchern zu kaufen oder selbst etwas zu gestalten.

Sogenannte Doodle-Bücher (Doodle = englisch für: Gekritzel) liegen zurzeit total im Trend. Man vergisst dabei fast sich selbst, vor allem geraten die Probleme des Alltags beim Ausmalen in den Hintergrund. Innerhalb kürzester Zeit gibt es ein sichtbares Ergebnis und ein schönes noch dazu. Falsch machen kann man dabei eigentlich nichts. Falls sich eine Farbe als Fehlgriff entpuppt, geht es mit der nächsten weiter.

Mir gefällt die Idee mit den Ausmalbildern so gut, dass ich überlege, selbst eins zu produzieren für meinen Glückswerkzeuge-Shop. Eine Freundin ist begeisterte Mandala-Zeichnerin und fertigt schon fleißig Vorlagen für unser erstes Ausmalbuch an!

Als sie mir das erste Mal erzählte, wie sie mit schwarzem Fineliner ihre Muster vorzeichnet, freute ich mich fast wie ein kleines Kind: Es erinnerte mich ein wenig an meine Studienzeit, wo ich noch mit dünnsten Tuschestiften schwarze Linien aufs Transparentpapier zeichnete. Sofort war mir klar: „Dunja, das kannst du eigentlich auch! Dazu musst du nicht die begabteste Zeichnerin sein!“ Mein Gehirn suchte bereits nach dem Ort, an dem ich vor Jahren meine alten Tuschestifte verstaut hatte.

Damit ihr nicht durcheinander geratet, will ich euch die "modernen" Möglichkeiten noch mal strukturierter aufzeigen:

  • Es gibt Ausmalbücher zu verschiedenen Themen (Garten, Glück, Katzen, Ruhe etc.) und sogenannte Doodles, bei denen zahlreiche kleine Motive ein Ganzes ergeben. Die schwarzen Linien sind bereits vorgezeichnet, können teilweise erweitert und auf jeden Fall ausgemalt werden. Hier findet ihr einige Beispiele.
  • Man kann seine Strukturen zum Ausmalen selbst mit schwarzem Fineliner erstellen, frei Schnauze. Muster und Linien bedürfen keiner besonderen Kenntnisse, gemacht wird das, was aus den Fingern fließt.
  • Dann gibt es auch sogenannte Zentangle-Anleitungen. Ein Tangle ist ein strukturiertes Muster, mehrere dieser Muster ergeben ein kleines Kunstwerk. Zentangles sind meistens schwarz-weiß, können aber auch angemalt werden. Man geht nach gewissen Regeln vor und erschafft so ein Bild, das sehr komplex aussieht, aber offenbar ganz einfach zu erstellen ist. Laut Anya Lothrop von www.zentangle.de, könne man das Zentangeln auch „Meditation ohne meditieren“ nennen. Denn es fördert nicht nur die Kreativität, sondern auch die Konzentration und Entspannung.

Diese Aussage imponiert mir. Während ich euch davon berichte, reift in mir der Entschluss heran, mich mehr mit dem Tangeln zu befassen. Ich konnte dem Meditieren bisher nichts abgewinnen. Wenn ich dessen positive Effekte auch durch das Zeichnen fördern könnte, wäre das für mich sehr motivierend!

Mal sehen, was ich daraus mache! Kritzeln, also Doodlen, klappt auf alle Fälle. Und auch hier kann ich voller Hingabe mein Blatt ausfüllen.


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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