10.08.2015

Eine doppelte Portion Pomodoro = ein besseres Zeitmanagement (hoffentlich!)


Man muss 3-mal von etwas gehört oder gelesen haben, bis man es ernst nimmt oder sich genauer damit befasst. Das hat einmal jemand zu mir gesagt, als es um Markenaufbau ging. Im Fall des heutigen Themas war das genau so:

Zum ersten Mal las ich von der Pomodoro-Technik in Katharina Lewalds Blog. Die Technik soll helfen, sich bei der Arbeit weniger abzulenken. Es gibt fixe Zeiteinheiten (à 25 Minuten), in denen wird rein gearbeitet. Sonst nichts. Kein Telefonat, kein soziales Netzwerk und auch sonst nichts und niemand, der reinfunkt. Dann gibt es ein 5-minütiges Päuschen und weiter geht’s mit der nächsten Arbeitseinheit. Nach 1,5 Stunden folgt dann eine längere Pause.

Katharina stellte die App „Pomodoro Timer“ vor, die mich freundlich daran erinnern soll, wann Arbeits- und wann Pausenzeit ist. Nun ja, klingt ja ganz nett, dachte ich beim ersten Lesen. Aber bekomme ich das nicht auch so hin?

Bestes Beispiel ist mein Arbeitstag, den ich hier in „Keine Ablenkung gefällig“ beschrieb: Ich aß zuerst den dicksten Frosch, lugte dazwischen immer mal kurz (maximal 5-minütig) in meinen E-Mailer, um dann nach 1,5 Stunden völlig im Netz abzudriften. Damit habe ich wie selbstverständlich in Tomaten-Einheiten agiert. Schön, nicht wahr?

Doch weil ich trotzdem mit meinen vielen Projekten und Baustellen nicht vorwärts komme, musste ich dann noch ein zweites Mal von der Pomodoro-Technik lesen, bei Frank Albers in seinem einfach-effektiv-Blog. Er erklärt übrigens auch, was es mit der Tomate auf sich hat!

Das „dritte Mal“ erledigt dann mein Kopf schon selbst, weil er andauernd darüber nachdenkt, die Pomodoro-Technik zu verwenden, um den dicksten Frosch zu verspeisen. Meine Ablenkung kommt übrigens nicht daher, dass ich keine Lust habe zu arbeiten. Nein! Es gibt so viele Sachen, die ich liebend gerne machen würde, um meine Geschäfte voranzubringen. Doch es sind so viele, dass ich nicht weiß, wo ich am besten anfange. Stattdessen mache ich „hier ein bisschen“ und „dort ein bisschen“ – und habe am Ende des Tages das Gefühl, nichts abgeschlossen oder gravierend weiterentwickelt zu haben.

Deswegen bin ich heute der Facebook-Gruppe „Projekt-Pioniere“ von Frank Albers beigetreten. Hier erhoffe ich mir Unterstützung und Klarheit für meine vielen Projekte. Ich bin zurzeit ein Fan von Facebook-Gruppen! Hierüber habe ich schon wertvolle Menschen kennengelernt und Kontakte geknüpft, Meinungen eingeholt und selbst weitergeholfen. Die Gruppen, in denen ich bin, pflegen ein sehr wertschätzendes Miteinander. So ist es eine Freude, mit dabei zu sein! Übrigens ist das auch so ein Projekt auf meiner Liste: eine Facebook-Gruppe zum Emotionalen Ausmisten zu gründen ...

Hier noch mal alle oben genannten Links (+ mehr) im Überblick:

Katharina Lewald, „15 nützliche Tools, die Blogger und Vielschreiber lieben werden“

Pomodoro Timer (Mac App Store)

Frank Albers, „Die Pomodoro-Technik“

Tomato Timer (ganz simple, browserbasierte Pomodoro-Uhr)

Projekt-Pioniere, geschlossene Facebook-Gruppe

Wer weiß, vielleicht treffen wir uns mal im virtuellen Gruppenraum? Bis bald!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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