28.07.2014

Was bleibt, wenn wir sterben?


Gestern zog ich etwas größere Kreise als sonst bei Facebook – und blickte mal über die Landesgrenzen hinaus. Dabei bin ich auf einen Beitrag gestoßen, den eine mir unbekannte Dame empfahl. Es geht um 10 Entscheidungen, die ich in 10 Jahren sicher bereuen würde. Schon lange beobachte ich, dass solche Bei-Facebook-teilen-Dienste andauernd die 10, die 16, die 25 oder wie viel auch immer wichtigsten Dinge verbreiten, die man als Mensch, Eltern, Ehepartner usw. wissen muss. Meist haben diese Listen Hand und Fuß. Sie sind interessant zu lesen. Sie geben Impulse. Aber ich habe es aufgegeben, euch davon zu erzählen. Denn so viele Weisheiten vertrage selbst ich auf Dauer nicht ...

Jedenfalls habe ich die 10 Entscheidungen, die ich bereuen könnte, überflogen. Dabei ist mir eine Aussage ins Auge gesprungen, die ich gerne mit euch teilen möchte. Sie steht unter Entscheidung 4, die da lautet „Selbstsüchtig und egoistisch sein“. Während ich das lese, weiß ich natürlich, dass das nicht angesehen ist. Und ich frage mich direkt: Bin ich hier oder da gar selbstsüchtig? Nur auf meinen eigenen Vorteil bedacht? Wo ist die Grenze? So viel zum Impuls, den die besagte Liste geben kann. Ich denke zumindest darüber nach.

Und ich schreibe darüber! Denn dieser Satz hat es mir angetan, er steht am Ende des 4. Abschnitts: „Was du nur für dich selbst getan hast, stirbt mit dir. Was du für andere und die Welt getan hast, bleibt.“

Eine schöne Aussage. Obwohl sie anfechtbar wäre. Ich bin sicher, dass zum Beispiel viele Dichter, Denker oder Künstler in erster Linie für sich gearbeitet haben. Jeder erfüllt sich eigene Bedürfnisse mit dem, was er vollbringt. Selbst der, der nur dafür lebt, anderen oder der Welt zu helfen. Wie gesagt, es ist schwer, die Grenze zu ziehen.

Vielleicht sollten die beiden Sätze einfach alleine für sich stehen: „Was du nur für dich selbst getan hast, stirbt mit dir. Was du für andere und die Welt getan hast, bleibt.“ Ohne das Überdach von Egoismus und Selbstbezogenheit lässt sich diese Aussage wertungsfrei verstehen und interpretieren. Man könnte auch sagen: „Was du für andere und die Welt getan hast, überdauert deinen Tod. Alles andere verliert seine Bedeutung.“ Ja, ich glaube, so habe ich es auch gelesen!

Hier geht’s zu den 10 Choices You Will Regret in 10 Years


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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