06.02.2015

Was ist nur aus der guten, alten Stulle geworden? Ein Bumerang!?


Könnt ihr euch noch an eure Grundschulzeit erinnern? Hatten ihr ein Pausenbrot mit? Was war da drauf? Bei uns gab es Märkchen für Joghurt und einen Kiosk, von dem ich nicht mehr weiß, was er alles verkaufte. Doch an mein Pausenbrot kann ich mich gut erinnern. Es war das klassische Brot, belegt mit Wurst oder Käse. Und wie sieht’s heute in den Brotdosen unserer Kinder aus? Ich habe da eine Ahnung, auch wenn ich keine Klarheit darüber habe, worüber ich eigentlich schreibe ...

Jedenfalls weiß sogar schon das Apothekenmagazin „Baby und Familie“, dass unsere Grundschulkinder ihr Essen oft wieder mit nach Hause bringen. „Der Brotzeit-Bumerang“ nennt es das Magazin. Haben die heimlich Mäuschen gespielt, wenn wir Mütter uns unterhalten? Nein, sie berufen sich auf eine Umfrage der Central Krankenversicherung!

Laut dieser wird ein Großteil der Pausenmahlzeit von Kita- und Schulkindern wieder nach Hause getragen. Besonders unbeliebt: das belegte Brot. Jedes zweite Kind isst es nicht. Besser kommen Obst und Gemüse weg: Nur 20 % bringen es wieder heim. Sehr beliebt ist ein Ei, das nur eine „Rücklaufquote“ von 3 % hat. Auch noch gut im Rennen: Müsli. Neun von zehn Kindern essen es auf.

Wir haben das neulich in einer Mütter-Runde diskutiert, in der sich herausstellte, dass viele unserer Kinder viel mit nach Hause bringen. Unangetastet. Jede steuerte dann ein Puzzlestückchen bei, sodass sich das Bild irgendwann klärte: Es gibt einfach Kinder, die haben in ihrer Brotdose Schokoriegel, Müsliriegel, Milchschnitte, Nutellabrote, anderen Süßigkeiten, Chips oder kleine Salzbrezeln! Keine Frage, die Kinder werden umringt von denen, die das olle Käsebrot in der Schachtel haben. Dann geht das Tauschen los, oder es wird freimütig alles geteilt und vergeben oder unter Weinen entbehrt ...

Wie soll ein 6-jähriges Kind verstehen, dass der Felix jeden Tag einen Schokoriegel in der Schule verspeisen darf, während es selbst die Auswahl zwischen Wurst, Salami oder Käse zwischen zwei trockenen Brotscheiben hat? Ich würde da vermutlich ebenfalls streiken und mein Brot nicht mal anschauen!

Es hilft alles nichts – wer seinem Kind einen halbwegs gesunden Pausensnack einpacken will, der muss sich etwas einfallen lassen. Eier kochen zum Beispiel. Ich leg’ dann mal los. Eier haben wir ja genug!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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