17.09.2013

Was mach' ich nur mit dieser Zeit!?


Gestern veröffentlichte ich noch meine Erkenntnis, dass man manchmal einfach langsam sein darf und muss. Heute lebe ich schon wieder das direkte Gegenteil. Bei uns in Baden-Württemberg sind die Ferien nun vorbei und der normale Alltag scheint wieder da zu sein. Er hat mir gefehlt! Ich brauche Struktur in meinen Tagen. Arbeiten von dann bis dann an diesen und jenen Tagen. Der Rest ergibt sich so. In den Ferien muss ich auch arbeiten, aber der Tag verläuft täglich anders. Es ist ein bisschen wie ein Lauf durch den Irrgarten: Hier und dort entdecke ich eine Nische, lasse mich nieder, genieße die Ruhe und arbeite. Dann renne ich weiter.

Seit Schulbeginn weiß ich nun wieder, wohin ich laufe und wie weit ich kommen könnte. Was nicht heißt, dass ich auch so weit kommen kann! An meinem gestrigen ersten Tag habe ich mich erst einmal den vielen unbeantworteten E-Mails gewidmet. Eine Freundin fragte mich: „Wie machst du das eigentlich alles, mit Kind und Arbeit? In meinem Umfeld arbeiten die Frauen nicht, sie finden es gut, für die Kinder da zu sein.“ Ihr habe ich noch nicht geantwortet. Darüber muss ich noch etwas nachdenken ...

Wie ich dann gestern so meine Berge abarbeitete, landete eine E-Mail in meinem Postfach. Ein Newsletter, der immer wieder Whitepaper von interessanten Buchtiteln zum Download anbietet. Meine Augen verfingen sich beim Lesen (ja, ich lese meine E-Mails in der Regel sofort ...) bei dem Namen Lothar Seiwert. Im Angebot war gestern ein Whitepaper von „Zeit ist Leben, Leben ist Zeit“, erschienen beim Ariston-Verlag im Frühjahr 2013.

Neugierig wie ich war, lud ich das PDF herunter und begann es zu überfliegen. Hastig. In Eile. Ich wollte ja gestern noch so viel erledigen! Hier mal ein Häppchen, dort ein Häppchen, die Rezensionen bei amazon.de. Dann machte ich das Dokument wieder zu. Mir scheint, ich hätte die Lektüre wirklich nötig!

Dann kam die Entscheidung, im Blog darüber zu schreiben. Ich öffnete das Dokument erneut und erkannte mich selbst: als Mensch, dem es so geht wie vielen anderen. Als jemand, der die Einteilung von Freizeit mit der Stoppuhr überwachen muss, der lieber E-Mails schreibt als ein längeres Telefonat zu riskieren, der morgens drängelt, damit man nicht zu spät kommt. Der sich von der Flut an E-Mails ständig aus dem Fluss bringen lässt ...

Und doch bin ich erstaunlich Ratgeber-resistent. Wie heißt es doch so schön: Wenn der Schüler soweit ist, wird der Lehrer kommen!

(Das Whitepaper gibt es hier bei http://www.erfolgx.de/Whitepaper/details/1338-Zeit/44253 für registrierte Benutzer).


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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