19.04.2016

Was Newsletter und Zeitungsstapel gemeinsam haben


Es ist schon spannend: Für meinen E-Mail-Kurs zum Reduzieren meines Posteingangs auf null Nachrichten musste ich mir ein externes Postfach bei einem Free-Mail-Dienst anlegen. Die Technik schlägt eben manchmal ihre Haken. So kam es, dass ich die vergangenen Tage nicht mitbekam, wie es in Richtung „Zero Inbox“ weiterging.

Ich habe brav meine normalen Mails abgerufen und soweit ich konnte versorgt, aber ins externe Postfach habe ich nicht geschaut. Deshalb war heute die Überraschung groß: Mein 15-tägiger Kurs ist schon zu Ende! Und ich hänge sechs Tage hinterher. Zu meiner Entschuldigung sei gesagt: Ich war auf einer Fortbildung, dann kam das Wochenende, dann der Montag ...

Ich war jedoch nicht fortgegangen, ohne meinen Posteingang auf das für mich verträgliche Minimum zu reduzieren! 10 E-Mails hatte ich insgesamt noch dort stehen. Aktuell sind es 20. Die ganzen anderen 398 Mails der vergangenen Tage habe ich postwendend in den Papierkorb befördert. Das ist ein schönes Gefühl! Noch besser wäre es, dies Nachrichten erst gar nicht zu bekommen.

Daran arbeite ich noch. Frank Albers hat in seinem „Zero Inbox“-Kurs schon einige Hinweise dazu gegeben, weitere folgen sicher in den Kurs-Teilen, die noch ungelesen sind. Was mich aktuell am meisten nervt, sind E-Mail-Newsletter, die ich nie lese, und Facebook-Benachrichtigungen aus Gruppen. Für Letztere könnte ich eine Regel und einen Ordner einrichten. Die Newsletter könnte ich einfach abbestellen.

Doch schon der Gedanke lässt mich ein wenig traurig werden, denn ich selbst bedaure natürlich jede Abmeldung von meinem eigenen E-Mail-Newsletter. War mein Inhalt nicht passend? Zu aufdringlich? Gefällt meine Nase nicht? Oder hat jemand schlicht keine Zeit zum Lesen und es just beim Erhalten meiner letzten Nachricht bemerkt, sich ein Herz gefasst und sich abgemeldet? So wie ich das dringend machen müsste ...

Wisst ihr, was meine Sorge ist? Als simpflifyer kennt ihr sie vielleicht. Sie tritt auch bei SammlerInnen von Papierbergen auf: Was ist, wenn ich den Newsletter lösche, weil ich aktuell keine Zeit dafür habe. Dann kommt die Zeit, in der ich die Inhalte dringend benötige, und dann weiß ich nicht mehr, wer diese guten Inhalte geliefert hat. Ich müsste mir also vorab eine „Liste der guten Newsletter“ anlegen, damit ich bei Bedarf wieder dorthin zurückfinde. Vorausgesetzt, ich finde die Liste dann, wenn ich sie brauche.

Vom Ansatz her ist das gut. Ich bin mir sicher, dafür gibt es auch eine digitale, modernere Variante. Mal sehen, ob mir eine solche bald noch begegnet. Oder ich frage mal bei Frank Albers nach. Vielleicht weiß er Rat? Also, bis zum nächsten Mal!


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