23.08.2011

Was wäre ich nur ohne Internet!?


Vorhin habe ich Freudensprünge gemacht: Ich kam ins Internet. Endlich! Bevor wir unsere Reise am Morgen antraten, wollte ich noch meine hundertdreiundachtzig Mails checken. Doch der PC bei meinen Eltern konnte keine Verbindung aufbauen. Ich habe es dreimal versucht, dann habe ich aufgegeben. So war ich bis 17 Uhr heute Abend mail-frei, das gab es schon lange nicht mehr!

Kaum waren wir am Reiseziel angekommen, packte ich meinen Mini-Laptop aus und stöpselte ihn ans Netz. Angeblich soll das funktionieren hier. Nicht funktionierte. Mein PC wollte oder konnte nicht. Dann baute sich aller Hürden zum Trotz die Seite des hiesigen Ferienparks auf. Ein Lichtblick! Doch ich sollte einen Username und ein Password eingeben. Hm, davon wusste ich nichts. Davon stand nirgends etwas. Also lief ich vor zur Rezeption - und kam mit einem Zettelchen mit allen benötigten Infos wieder zurück. Nach drei Versuchen war es dann soweit: Ich war im Internet! Hallelujah! Schnell mal die Mails checken und dann ab zum Strand!

Es ist schon unglaublich: Vor 20 Jahren (bin ich wirklich schon so alt?) hatten wir alle Mühe, unsere Abi-Zeitung an einem Computer zusammenzubasteln. Und heute? Die totale Abhängigkeit!

Sogar das Ferienhaus hier habe ich online gebucht. Nicht einmal eine ganze Woche ist das her. Ich habe ganz einfach meine Wünsche in die Google-Suchmaske eingegeben und mir einige Seiten angeschaut. Die verschiedenen Portale machen potenziellen Urlaubern die Suche wirklich leicht: Es gibt Schnellübersichten, welche Termine noch frei sind, manchmal sogar inklusive Hinweis, wie zuverlässig die Kalender gepflegt werden. Es gibt zahlreiche Bilder pro Objekt. Eine Übersichtskarte, wo sich die Wohnung in der Stadt befindet. Und - sehr hilfreich - Bewertungen von Urlaubern, die dort schon genächtigt haben.

Alles in allem: ein super Service, absolut besuchergerecht gestaltet. In Nullkommanichts hat man eine Buchungsanfrage abgeschickt und genauso schnell eine Antwort.

Das Gute ist: Hier sieht's genauso aus wie auf den Bildern. Glück gehabt!

Und ich muss mich wirklich fragen, was wir Menschen früher ohne Computer gemacht haben.

Ein Hinweis noch zum Schluss: Bei mir herrschen erschwerte Arbeitsbedingungen! Ich sitze an einem Mini-Laptop, an dem wirklich alles "mini" ist, inklusive der Arbeitsfenster, durch die ich mich von links nach rechts und von oben nach unten durchscrollen muss. Etwa 5 cm in der Höhe und 10 in der Breite habe ich zur Verfügung, um diesen Text hier einzutippen. Ich vermute mal, der Text ist nicht ganz fehlerfrei. Zwischendrin kickt mich immer mal wieder das Internet oder das System hier raus. Muss das wirklich sein, Arbeit im Urlaub? Ich zweifle etwas daran ...


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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