03.04.2014

Was wir mit unseren Blumen NICHT tun sollten ...


Wer steht denn da am Wegesrand und bietet seine Blumen feil? Das ist die kleine Dunja, die mit ihrer Freundin in Omas Garten die schönsten Blumen ausgesucht hat und nun an einem kleinen Verkaufsstand ausstellt. Das war in Kindertagen. Inzwischen gibt es vielerorts Felder mit Blumen zum Selberpflücken. Gerade gestern bin ich an einem vorbei gefahren und fasste den Entschluss, die nächsten Tulpen dort einzukaufen. Sie sind günstig, ich weiß, woher sie stammen und habe die freie Auswahl an Farben, Sorten und Entwicklungsgrad.

Frische Blumen, das habe ich mir im Februar vorgenommen, sollen fortan stets auf meinem Küchentisch stehen. Ich habe mir damit selbst ein Geschenk gemacht. Ihr wisst ja, wie das mit den abhängigen Wünschen und den abhängigen Wünschen hoch zwei ist: Wer einen Blumenstrauß haben will, muss sich selbst einen kaufen! (siehe Beitrag vom 26.2.2014: Von autonomen und abhängigen Wünschen)

Im Moment stehen Tulpen aus dem Supermarkt und Narzissen aus dem eigenen Garten in der Vase. Ich war mir gar nicht mehr bewusst, dass Narzissen duften. Der Duft hat mich beim ersten Mal sogleich in meine Kindheit versetzt. Welche Wirkung Blumen doch haben können!

Und hier noch eine kleine Geschichte: Gestern beim Staubsaugen klingelte das Telefon. Vor lauter Schreck – ich war gerade mit dem Saugrohr in Armhöhe am hantieren – erwischte ich eine Tulpenblüte. Als ich dann den Hörer am Ohr und den Staubsauger aus hatte, stand ich gebeugt vor der weißen Blüte, die erstaunlich viel Form bewahrt hat, nur ein wenig zerzauste Ränder aufwies. War sie wirklich kurzzeitig in meinem Staubsaugerrohr verschwunden? Kann das sein? Ich stellte einen Vergleich an: unbescholtene Blüte gegen zerfledderte Blüte. Ja, ich habe mich nicht getäuscht! Sie hat das Rohr von innen gesehen. Immerhin: Sie hat Standhaftigkeit bewiesen! Davon können wir Menschen uns ein Blütenblättchen abknapsen!


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Hier bloggt simplify-Redakteurin Dunja Herrmann über ihren Alltag, der oft alles andere als einfach ist. Und sie fragt sich und Ihre Leser stets: Geht’s einfacher? Mal findet sie eine Antwort, ein anderes Mal nicht. Der Blog „Ganz einfach Dunja“ kommt mit einem Augenzwinkern daher, nimmt die Leser mit auf Dunjas Weg zur Einfachheit. Übrigens: Hin und wieder genießt die Autorin die Komplexität: „Sie fordert mich einfach“...

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